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Der Bauernmarkt in Schmelz trotze dem Wetter

Bauernmarkt : Wie wär’s mit einem Hufeisen?

Rund um die Bettinger Mühle in Schmelz herrschte reges Treiben beim Bauernmarkt.

Trotz launischen Aprilwetters konnte Bürgermeister Armin Emanuel viele Besucher aus der gesamten Region begrüßen, die zum 22. Bauernmarkt rund um die Bettinger Mühle in Schmelz kamen. Die Gemeinde und der Mühlenverein hatten hierzu eingeladen.

70 gewerbliche Händler, Vereine, darunter die AG der saarländischen Bäuerinnen, zudem private Verkäufer boten an ihren Ständen ein riesiges und buntes Sortiment an bäuerlichen Erzeugnissen, Wurst und Fleischwaren sowie Garten-, Leder und Keramikartikel an. Aber auch jegliche Dekoartikel, Handarbeiten, Holzmöbel, Gemälde und selbst genähte Kleider gab es zu kaufen. Nostalgiker konnten ausgestellte alte Traktoren bestaunen. Ein Teil der Fahrzeuge gehörte Mitgliedern der Oldtimerfreunde Gresaubach. „Wir haben Spaß daran, alte Traktoren fahrbereit zu halten“, sagte Fredi Scherer, Vorsitzender der Oldtimerfreunde. So präsentierte Thomas Momper gemeinsam mit Sohn Jonas stolz seinen liebevoll gepflegten Traktor der Marke Fendt aus dem Jahr 1963.

Ein besonderes Erlebnis hatte Mareike Räth aus Fraulautern. Am Stand der Tünsdorfer Eventschmiede konnte sich die Elfjährige unter fachkundiger Anleitung von Reinhard Biringer selbst ein Hufeisen schmieden. Andrea Limbach wurde am Stand von Michael Leidinger aus Rappweiler fündig. Der vertreibt Obst, Gemüse und Kräuter aus ökologischer Erzeugung. Zwetschgenmus und Marmelade aus Mirabellen waren die Spezialitäten am Stand des Lothringers August Frumholtz.

Großes Interesse fanden die rustikalen Gartenmöbel der Hüttersdorfer Firma HEMA, die Mathias Kläser den Besuchern vorstellte. Ebenso beeindruckend waren die Maschinen, Geräte und Traktoren der Gebrüder Benjamin und David Scheid, die in Schmelz ein Gewerbe für Baumfällungen betreiben.

Wiederum präsent war der Steinbacher Korbflechter Berthold Meiers. Der 79-Jährige ist im Landkreis einer der wenigen, die dieses alte Handwerk noch beherrschen. Kinder und Jugendliche freuten sich über Kutschfahrten auf der Mühleninsel. Und am Backhaus gab es frisch hergestelltes Mühlenbrot zu kaufen.