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CDU in der Gemeinde
Eine Umgehungsstraße für Hüttersdorf gefordert

Hüttersdorf. Der Schmelzer CDU-Gemeindeverband fordert eine Umgehungsstraße für Hüttersdorf. „Langfristig hilft nur dies, um eine Entspannung der Verkehrssituation im Ort, insbesondere in der Primsweiler, Körpricher, Berliner und Bettinger Straße zu erreichen“, heißt es in einer Presseerklärung der Partei.

Klar sei, dass diese Forderung zwar keinen kurzfristigen Effekt zur Verkehrsentlastung bringe, jedoch sei es sinnvoll, auf Dauer effektive Lösungen zu schaffen, sagt Nicolas Lorenz, Gemeindeverbands- und Fraktionsvorsitzender der CDU im Schmelzer Gemeinderat. Laut Lorenz hat die CDU beantragt, in der nächsten Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 12. September, über den Bau einer Umgehungsstraße grundsätzlich zu beraten und abzustimmen. Die CDU begründet ihren Antrag damit, dass insbesondere der Schwerlastverkehr für die Bewohner der Ortsdurchfahrt unerträglich geworden sei. „Kurz- und mittelfristig können mobile Blitzgeräte wirksamer als stationäre Überwachungsgeräte die prekäre Verkehrssituation etwas entschärfen“, sagt Sabine Angel, CDU-Fraktionsvorsitzende im Ortsrat Hüttersdorf. Angel und Lorenz sind sich einig, dass das vorschriftswidrige Parken auf Geh- und Radwegen unfallgefährdend sei und nicht mehr toleriert werden könne. Die CDU schlage daher vor, nach Rücksprache mit den Anwohnern der Primsweiler Straße dort mehr Parkplätze auszuweisen. Zudem sollte der Wildwuchs entlang des Rad- und Gehweges durch den Gemeindebauhof entfernt werden.


Laut CDU ergebe es auch Sinn, bei der nächsten Verkehrsschau über eine Begrenzung der Tonnage für Lkw und eine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung für die Hüttersdorfer Ortsdurchfahrt nachzudenken. Die CDU hat beantragt, auch das Thema Entschärfung der Verkehrssituation in der Primsweilerstraße auf die Tagesordnung der nächsten Gemeinderatssitzung zu setzen.

(DL)