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Busfahrer handeln unverantwortlich

Busfahrer handeln unverantwortlich

FahrkartenBusfahrer handeln unverantwortlichZum Artikel "Keine Kulanz bei vergessener Karte" (23. Februar)Es ist wirklich eine Schande, wie die Saar-Pfalz Bus GmbH sich hier verhält. Es geht nicht nur um Profit, sondern um unsere Kinder. Ich denke, viele Busfahrer sind sich gar nicht der Verantwortung bewusst, die sie tragen

FahrkartenBusfahrer handeln unverantwortlichZum Artikel "Keine Kulanz bei vergessener Karte" (23. Februar)Es ist wirklich eine Schande, wie die Saar-Pfalz Bus GmbH sich hier verhält. Es geht nicht nur um Profit, sondern um unsere Kinder. Ich denke, viele Busfahrer sind sich gar nicht der Verantwortung bewusst, die sie tragen. Selbst wenn, wie in diesem Fall, ein Kind seine Karte vergessen hat, ist es menschlich absolut unverantwortlich, das Kind auf sich selbst gestellt zurückzulassen (ohne Geld, ohne Handy, ohne Busfahrkarte). Es unterstreicht auch unsere persönlichen Erfahrungen mit dem Unternehmen. Unsere Tochter steigt normalerweise an der letzten Haltestelle des Ortes aus. Immer wieder kommt es vor, dass diese Haltestelle von den Busfahrern ignoriert wird, teils wegen angeblich defekter Klingelanlage. Folglich wird sie bis zur nächsten Haltestelle im Nachbarort (etwa fünf Kilometer durch ein Waldstück) mitgenommen und dort mit der Bemerkung abgesetzt, sie solle mit dem nächsten Bus, der irgendwann zurückfährt, mitfahren. Dabei muss sie eine der meistbefahrenen Straßen des Saarlandes überqueren (kein Zebrastreifen oder Ampel weit und breit) und soll dann ohne dort gültige Busfahrkarte zurückfahren. Wie verhält sich nun der Busfahrer auf der Gegenfahrbahn? Rein rechtlich dürfte er sie nicht mitnehmen. Wer ist in der Haftung, wenn dem Kind beim Überqueren der Straße etwas passiert? Auf unsere Anfrage hin wurden wir abgewimmelt, das seien einzelne Härtefälle. Busfahrer konnten keine ermittelt werden, da von unserer damals zehnjährigen Tochter erwartet wurde, Busnummer und Kennzeichen anzugeben. Der Vorgang hat sich in den folgenden zwei Jahren mehrfach wiederholt. Gibt es hier nicht auch eine Sorgfaltspflicht? Sogar ein Lkw-Fahrer ist für seine Ladung verantwortlich. Hier aber geht es um unsere Kinder! Sabine Klaus, Lebach PflegeDas Foyer war früher auch schon schönZum Artikel "Pflegeeinrichtung St. Franziskus eröffnet das neu gestaltete Foyer" (26. Januar)Öfter besuche ich das Dillinger Heim, besonders gern die schöne Cafeteria. Nach meiner Meinung hat es im Foyer eigentlich keine Wartezimmer- oder Bahnhofsatmosphäre gegeben. Die komplette Neugestaltung der Pflegeeinrichtung mit einem großen Neubau wurde unter der Leitung der Franziskanerin Schwester Edeltrud im Jahr 1992 vollendet. Der Eingangsbereich wurde so gestaltet, wie es den damaligen Verhältnissen und den zur Verfügung stehenden Mitteln entsprach und galt als gut gelungen. Das Foyer hat in seiner alten Form 18 Jahre seinen Zweck erfüllt. Wenn es nun nach längerer Zeit neu eingerichtet wurde, muss die alte Form deswegen doch nicht schlecht geredet werden.Irma Bosch, Dillingen Bahnhof DillingenKeine Durchsagen, keine AnzeigenZum Bericht über den Bahnhof Dillingen (22. Februar) Fakt ist, dass sich die Deutsche Bahn praktisch längst aus dem Saarland verabschiedet hat. Dillingen ist dafür ein markantes Beispiel. Der Bahnsprecher kann niemals vor Ort gewesen sein, sonst würde er den Bahnhof nicht als "kein Umsteigebahnhof" deklarieren. Was macht denn die zahlreiche Kundschaft aus dem Haustadter Tal, Primstal oder Niedtal, wenn sie mit der Bahn aus Saarbrücken oder Trier an diesem Knotenpunkt ankommt? Sie steigt um. Die vor Jahren aufwendig installierten Anzeigetafeln und auch die Durchsagen auf den Bahnsteigen funktionierten so lange, bis der Bahnhof seine eigene Verwaltung verlor und diese zum "Möchtegern-Hauptbahnhof" nach Saarlouis verlegt wurde. Seitdem geht es bergab, obwohl Dillingen von weitaus mehr Kundschaft frequentiert wird als Saarlouis oder Merzig. Übrigens ist dort das gleiche Informationssystem installiert und es funktioniert. Der DB sei angeraten, ihre maroden und zu Kloaken verkommenen Immobilien zum Nulltarif an die Kommunen abzugeben. Wir in Dillingen wären sicherlich in der Lage, unserem Bahnhof wieder zu einem sauberen und ordentlichen Entree in unserer Stadt zu verhelfen. Wenn die DB dann auch noch die Strecken privaten Dienstleistern überlässt, wird Bahnfahren sicherlich wieder ein Genuss.Michael Behles, Dillingen Wasserpreise"Es lohnt sich nicht, in Schmelz zu wohnen"Zum Leserbrief "Zu hohe Wasserpreise in Schmelz" (24. Februar)In der Gemeinde Schmelz sind nicht nur die Wasserpreise zu hoch, sondern auch die Hundesteuer, die ist hier nämlich mit 60 Euro für den ersten Hund zum Teil höher als in Städten. Und der zweite Hund kostet 102 Euro und ein "gefährlicher Hund" 400 Euro Steuer. Wo liegt hier die Begründung, warum der zweite Hund mehr kostet oder gar ein "Kampfhund"? Verursachen diese mehr Dreck als die anderen? Und was bietet die Gemeinde für die Hunde außer, dass es ständig heißt: Verunreinigungen durch Hunde? Es lohnt sich tatsächlich nicht, in der Gemeinde Schmelz zu wohnen und schon gar nicht in Limbach, wo zurzeit jeden Tag 300 Lkw die Straßen und auch die Bürgersteige unsicher machen und so verunreinigen, dass man jeden Tag den Pkw waschen müsste, aber bei diesen hohen Wassergebühren . . . Roswitha Bohn, Schmelz