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Wanderwoche Schmelz
Auftakt der Schmelzer Wanderwoche

Am Samstag  fand die Auftaktwanderung der Schmelzer Wanderwoche statt. Im Bild begrüßt Eric Glansdorp die Teilnehmer der der ersten Exkursion.
Am Samstag fand die Auftaktwanderung der Schmelzer Wanderwoche statt. Im Bild begrüßt Eric Glansdorp die Teilnehmer der der ersten Exkursion. FOTO: Thiel Achim / Achim Thiel
Schmelz. Neue Wege beschritt der Saarwaldverein Schmelz bei seiner 28. Schmelzer Wanderwoche. Zur Eröffnung hatte Dieter Frank eine Wanderstrecke ausgearbeitet, die durch eine herrliche Landschaft führte, über weiche Waldböden, tiefe Schluchten und Naturschutzgebieten. Von Monika Kühn

Erstmalig von Marpingen aus startete die Wandergruppe unter Führung von Bürgermeister Armin Emanuel und Dieter Frank.


Am Marpinger Segelflugplatz gab’s erste Informationen über das Leistungszentrum des Segelflugsports, das dort seit 1958 beheimatet ist. Zwischen Alsbach und Theel und den Nebenbächen bewegten sich die fast 100 Wanderer. In kurzen Worten fasste Emanuel die millionenalte Gechichte dieses Gebietes zusammen, erklärte die Entstehung des Ortes und wies auf die besonderes Beziehung des Dorfes zur Muttergottes hin, die im Härtelwald erschienen sein soll.

Viele Weiher säumten den Weg der Wanderer. So auch ein vom Zweckverband Ill/Theel geschaffenes Weihergebiet, das 2005 zum Naturschutzgebiet erklärt worden war. Dort leben über 60 Schmetterlingsarten, die Gelbbauchunke und Biber.



Über den Biberpfad und durch die Biberschlucht führte der Weg vorbei an Finkenrech zur Mittagspause am Weiher des Angelsportvereins Thalexweiler. Wie gewohnt wartete dort das Getränketeam und hatte viele Tische und Bänke aufgeschlagen.

Nach der Mittagsrast ging’s wieder Richtung Finkenrech und Aschbach. Eine neue aufgestellte Panoramatafel „Hügelland an der Theel“ gab einen interessanten 360-Grad-Blick von Schmelz bis Mainz. Vorsitzender Eric Glansdorp erklärte unterwegs auch die neuen Schilder des Saarwaldvereins. Da sind die nächsten Orte mit Kilometerangabe genannt, die Wanderwege gekennzeichnet  und die Sehenswürdigkeiten aufgelistet, die die Besucher dort erwarteten.

An der Macherbacher St.-Josefs-Kapelle wurde wieder kurz pausiert, damit jeder auch einen Blick in das Gotteshaus werfen konnte. Hier waren von den Überschwemmungen  der vergangenen Woche nichts mehr zu sehen. Viele fleißige Helfer hatten den Platz vor der Kapelle und die Zuwegung von den Schlammmassen frei geräumt. Nach fast 16 Kilometern warteten die Busse in Calmesweiler und brachten die müden Wanderer zur Primshalle zurück, wo wiederum andere fleißige Helfer Kaffee, Kuchen und Würstchen für die Hungrigen vorbereitet hatten.

Heute geht es um 9 Uhr auf die Hiwweltour von Saarwellingen über den Nordschacht nach Landsweiler.