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1. FC Schmelz: Festgefroren im heißen Oktober

1. FC Schmelz: Festgefroren im heißen Oktober

Schmelz. "Mit solch einer Leistung gewinnen wir in diesem Jahr kein Spiel mehr", fand Markus Pinter (Foto: SZ), Spielertrainer des Fußball-Landesligisten 1. FC Schmelz, nach der 1:4-Schlappe bei der SG Bachem-Rimlingen klare Worte

Schmelz. "Mit solch einer Leistung gewinnen wir in diesem Jahr kein Spiel mehr", fand Markus Pinter (Foto: SZ), Spielertrainer des Fußball-Landesligisten 1. FC Schmelz, nach der 1:4-Schlappe bei der SG Bachem-Rimlingen klare Worte. Es war bereits die dritte Niederlage in Folge, zudem hatte Pinter in Bachem einen klaren Leistungs-Abfall im Vergleich zu den Pleiten bei Saar 05 und zu Hause gegen den 1. FC Reimsbach II (jeweils 0:3) registriert: "Gegen Saar 05 und Reimsbach war unsere Chancenverwertung schlecht, in Bachem haben wir dagegen absolut verdient verloren", ärgerte sich der 30-Jährige. Dabei sollte der Oktober, mit drei Partien gegen Top-Fünf-Teams doch eigentlich den Nachweis erbringen, dass die Schmelzer nach dem zehnten Spieltag zu Recht ganz oben in der Tabelle standen. Doch im "heißen Oktober" ist der Punktestand eingefroren. Inzwischen ist Schmelz nur noch Sechster, und Pinter schwant sogar weiteres Ungemach: "Wir sind drauf und dran, all das, was wir uns in den ersten Monaten erarbeitet haben, in kurzer Zeit wieder zu verlieren." Da passt es ins Bild, dass sich ausgerechnet jetzt auch noch Personalsorgen auftun: Stürmer Friedrich Koch kassierte in Bachem die Rote Karte und fällt ebenso aus wie Verteidiger Robert Sirotkovic (Muskelfaserriss, bis zu vier Wochen Pause). Auch der Einsatz von Mittelfeldspieler Timo Staroscik (Schlag auf den Oberschenkel) steht auf der Kippe. Keine guten Voraussetzungen also für die Partie gegen die SSV Überherrn (Sonntag, 16 Uhr), der hinter Saar 05 und Bachem aktuell drittstärksten Kraft. "Überherrn hat einen guten Lauf. Wir müssen eben versuchen, über Kampf und Laufbereitschaft ins Spiel zu finden", sagt Pinter. Steigern muss sich gegen die mit 38 Treffern beste Offensive der Liga vor allem die zuletzt wenig sattelfeste Schmelzer Verteidigung: "Drei Spiele und zehn Gegentore. Klar muss unsere Abwehrarbeit wieder besser werden. Im Prinzip steht aber jeder Einzelne in der Pflicht", sagt Pinter. bene