Weltkrisen aus Sicht der Kunst

Es gibt verschiedene Wege, einen ersten Zugang zu den kaum verdaulichen Themen der vielen weltweiten Krisen (Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Klimakatastrophe, Kriege, Sinn- und Gotteskrise, aktuell "Flüchtlingskrise") zu finden, schribt das Ateleier Andreut in Saarwellingen. "Die Kunst in Form der Malerei bietet einen solchen Weg." Das Atelier, das Ökumenische Netz Rhein-Mosel-Saar und Pax Christi Saar halten es für unerlässlich, sich mit der Krise des Kapitalismus und seinen lokalen und globalen Auswirkungen zu befassen und Menschen auch verschiedene Zugänge dazu anzubieten. "Zum sechsten Mal wollen wir uns im Atelier Andruet in Saarwellingen treffen und uns wieder mit einem konkreten Beitrag aus dem Buch von Robert Kurz: ‚Weltkrise und Ignoranz' beschäftigen." Die Reihe ist ein Versuch, durch die Verbindung von Kunst und dem gemeinsamen Durchdringen eines Textes zum besseren Verständnis dessen, was sich in den zunehmenden Krisen ausdrückt, zu gelangen. Thema an diesem Abend: "Die Realität des Scheins und der Schein der Realität am Ende der Moderne".

"Kunst trifft Krise", Mittwoch, 19. April, 19 bis 21.30 Uhr, Atelier Andruet, Bilsdorfer Straße 28, Saarwellingen

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