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| 19:32 Uhr

Summa, Moutty oder Schwinn

Von links: Armin Weisgerber, Erster Beigeordneter der Gemeinde, Heiko Moutty (CDU), Markus Summa (Einzelbewerber), Manfred Schwinn (SPD). Foto: Wolfgang Sauer/Gemeinde
Von links: Armin Weisgerber, Erster Beigeordneter der Gemeinde, Heiko Moutty (CDU), Markus Summa (Einzelbewerber), Manfred Schwinn (SPD). Foto: Wolfgang Sauer/Gemeinde FOTO: Wolfgang Sauer/Gemeinde
Saarwellingen. Wenn die Saarwellinger am 18. September zur Wahl eines neuen Bürgermeisters aufgerufen sind, können sich für einen der drei Bewerber entscheiden. Für die SPD tritt Manfred Schwinn an, die CDU schickt Heiko Moutty ins Rennen, und als Einzelbewerber hofft Markus Summa auf die Gunst der Wähler. Marc Prams

Noch steht Armin Weisgerber, der Erste Beigeordnete der Gemeinde Saarwellingen , an der Spitze der Verwaltung, aber die Tage seiner Amtszeit sind gezählt. Das wusste Weisgerber aber bereits, als er am 1. Juli vorübergehend in die Fußstapfen von Michael Philippi trat, der nach mehr als zwölf Jahren Tätigkeit als Bürgermeister zum Entsorgungsverband Saar wechselte.

Am Sonntag, 18. September, dürfen die Saarwellinger nun an der Wahlurne entscheiden, wer künftige die Geschicke der Gemeinde lenken soll. Drei Kandidaten treten zur Wahl an.

Für die SPD geht Manfred Schwinn ins Rennen . Der 56-jährige Elektromaschinenbauer ist kein Unbekannter in der Kommunalpolitik. Er ist langjähriges Mitglied im Gemeinderat und seit 2009 Ortsvorsteher von Saarwellingen .

"In Saarwellingen dürften mich 80 Prozent der Leute kennen, in Reisbach und Schwarzenholz sind es sicher weniger. Deshalb gehe ich derzeit von Haus zu Haus, um mich jedem persönlich vorzustellen", sagt Schwinn, der es sich unter anderem auf die Fahne geschrieben hat, Projekte wie das Dorfgemeinschaftshaus in Schwarzenholz oder die Alte Grundschule in Reisbach voranzubringen. Auch eine bessere Anbindung von Reisbach an den Nahverkehr sei ihm ein Anliegen, vor allem in Richtung Lebach, um dort das Krankenhaus und die Saarbahn-Linie gut erreichen zu können.

Die CDU schickt Heiko Moutty ins Rennen um den Posten des Bürgermeisters. Der 35-jährige Diplom-Kaufmann ist Mitglied im Ortsrat von Schwarzenholz und stellvertretender Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Saarwellingen . Auch Moutty ist bereits mitten im Wahlkampf und hat sich ebenfalls fest vorgenommen, bei möglichst allen Wählern persönlich an der Haustür zu läuten.

Fairer Wahlkampf

"Natürlich bin ich in den kommenden Wochen auch auf den Festen in der Gemeinde unterwegs und werde mit Infoständen für mich werben", sagt Moutty. Er möchte mit "frischen Ideen" dafür sorgen, dass Saarwellingen auch in Zukunft gut dasteht. Dazu zählt für ihn unter anderem die Ansiedlung von Unternehmen und Geschäften in der Gemeinde, ein weiterer Ausbau der digitalen Infrastruktur sowie der Aufbau einer bürgernahen und serviceorientierten Verwaltung.

Der dritte Kandidat im Bunde ist der Einzelbewerber Markus Summa aus Saarwellingen . Der 52-jährige Polizeihauptkommissar und nebenberuflicher Landwirt ist bislang kommunalpolitisch noch ein unbeschriebenes Blatt. Den Wahlkampf wird er "alleine stemmen" und bewusst darauf verzichten, von Tür zu Tür zu tingeln. "Ich möchte niemanden an der Tür überfallen und die Anliegen der Leute zwischen Tür und Angel besprechen", sagt Summa. Er wolle sich lieber die Zeit nehmen, um sich mit Einzelpersonen oder Gruppen intensiv zu unterhalten. Um seinen Bekanntheitsgrad zu erhöhen, setzt Summa auf Flyer, die er in der Gemeinde verteilen wird. Sollte er Bürgermeister werden, möchte er zunächst unfertige Projekte in der Gemeinde abschließen, wie etwa Breitwies und Festhalle, das Sicherheitsgefühl der Einwohner stärken, kostenloses W-Lan zur Verfügung stellen und die gute Jugend- und Seniorenarbeit in der Gemeinde intensivieren.

Bei einem gemeinsamen Treffen im Saarwellinger Rathaus haben die Kandidaten kürzlich vereinbart, den Wahlkampf fair zu gestalten.