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| 20:29 Uhr

Jahreskonzert
Weihnachtliches und sanfte Südsee-Klänge

Die Blockflötengruppe eröffnete das Konzert in Schwarzenholz.
Die Blockflötengruppe eröffnete das Konzert in Schwarzenholz. FOTO: Carolin Merkel
Schwarzenholz. In der Schulze-Kathrin-Halle begeisterte der Musikverein Harmonie mit seinem Weihnachtskonzert. Von Carolin Merkel

Als die fünf Mädchen und der Junge nach dem dritten Musikstück mit der Blockflöte sichtlich durchatmeten, toste der Beifall in der Schulze-Kathrin-Halle in Schwarzenholz auf. Unter der Leitung von Daniel Schmidt hatte der Nachwuchs soeben eindrucksvoll bewiesen, dass es gut bestellt ist um die Zukunft des Musikvereins Harmonie Schwarzenholz. Der lud am Samstagabend zum alljährlichen Vereinshöhepunkt, dem Weihnachtskonzert, ein. Auf dem Programm standen aber längst nicht nur Weihnachtsmelodien. Vielmehr gaben die beiden Orchester und vor allem auch die Flötengruppe, einen vielseitigen Einblick in die Probenarbeit des abgelaufenen Jahres. Dabei darf auch der jüngste Nachwuchs des Vereins große Bühnenluft schnuppern. Der Applaus blieb auch beim anschließend aufspielenden Schülerorchester, ebenfalls unter der versierten Leitung von Dirigent Daniel Schmidt, nicht aus. Die jungen Orchestermitglieder bewiesen viel Können bei den ausgesuchten Stücken. Vor allem „Happy“ entlockte dabei dem Dirigenten ein paar Hüftschwünge. Mit einigen Melodien aus „Die Schöne und das Biest“ entführte der Klangkörper das Publikum im fast vollbesetzten Saal in die Welt von Walt Disney. Diese schöne Atmosphäre nutzte Vorsitzender Gerd Löffler, um gleich drei Schülern die Urkunde zur erfolgreichen Teilnahme am D1-Lehrgang beim Bund Saarländischer Musikvereine (BSM) zu überreichen. Strahlende Gesichter gab es bei Marlen Altmeyer, Simon Knauber und Johannes Heckmann. Das begeisterte Publikum ließ den Nachwuchs natürlich nicht ohne Zugabe von der Bühne.

Mit großem Vorhang präsentierte sich dann das Große Orchester unter der Leitung von Matthias Bick. Gleich zur Eröffnung hatte er eine Ouvertüre der besonderen Art ausgewählt, die bei der Zuhörerschar bestens ankam. Das Orchester bewies sowohl in seiner Geschlossenheit als auch in den einzelnen Registern große Sicherheit. Die war auch bei „Pacific Dreams“ aus der Feder von Jacob De Haan, entscheidend. Hier konnte das Publikum ganz gemütlich von den Stühlen aus auf eine Kreuzfahrt nach Australien, Hawaii und Tahiti gehen.

Als Dirigent hatte sich Daniel Schmidt bereits bewiesen, am Samstag brachte er ein eigenes Arrangement auf die Bühne. Den weltbekannten Popsong „Mac Arthur Park“ von Jimmy Webb hatte er für Blasorchester umgeschrieben und seiner Freundin gewidmet – dem Publikum gefiel das sehr. Im zweiten Teil gab es ein Treffen mit weltbekannten Persönlichkeiten wie Charles Chaplin, dem Mann mit der Eisernen Maske und sogar mit dem Komponisten Giuseppe Verdi, ehe es dann am Ende natürlich noch ein bisschen weihnachtlich werden durfte.