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Kappensitzung: Rot-Weiße Funken in Saarwellingen

Rot-Weiße Funken : Ein bisschen Revolution bei den Rot-Weißen-Funken

Das Männerballett tanzte es vor, aber es war nicht alles nur geträumt bei der Kappensitzung in Saarwellingen.

Diesmal rollten keine Köpfe. Auf der Bühne der Rot-Weißen-Funken in der Saarwellinger Festhalle lief die Französische Revolution mit begeisternder Musik sowie dynamischen Tanzszenen mit Bauern und Armee. Der imposante Auftritt der Aktiven stand Samstagnacht als letzter Punkt auf dem Programm der Kappensitzung. Schon vor 19.11 Uhr blies das Orchester „Die wilden 13“ mit 16 Musikern die Stimmung in den Saal der Festhalle hinein. Dort war nahezu kein Platz mehr frei. Auf und vor den Stühlen wurde geschunkelt.

Bunt war dabei nicht nur das Bühnengeschehen, im Publikum tummelten sich unter anderen rosa Flamingos, Blumenkinder und knuffige Insekten aus Nachbars Garten. Gast in der Bütt war Marek Winter aus Dudweiler. Er nahm die saarländische Politik aufs Korn, darunter auch das Restaurant „Vetternwirtschaft“ im Landessportverband Saarland, LSVS. Vom Start weg legten Kindergarde und Minis das Fundament für eine stimmungsvolle Sitzung. Später begeisterten sie mit einem Tanz zum Lied „Bella Ciao“. Hits der Popgruppe ABBA setzten die RWF-Ladys in szenische Tanzbilder um. Den bunten Reigen tänzerischer Auftritte garnierten Junioren und später Aktive mit einem Marschtanz. Minis und Kindergarde tobten als Glücksbärchen durch die Highlands. Schatten und Licht waren Thema der Junioren beim Schautanz, während das Männerballett „nur geträumt“ hatte.

„Wir sind zum Arbeiten, nicht zum Blödeln hier“, verkündete Alfred Urnau wenig glaubhaft. Denn seine Ansagen spickte er immer wieder mit witzigen Sprüchen.

Über fünf Stunden hinweg unterhielten die Rot-Weißen-Funken ihr durchaus angetanes Publikum. Eigene karnevalistische Akzente setzten dabei Gäste wie „Maja und Klaus“, die Stimmungsband „Konsorten“ und aus Nalbach die tanzende „Police Academy“.