Gemeinderat Saarwellingen: Argumente der Linken gegen Windkraft

Saarwellingen : Windkraft: Linke begründet Votum

„Unsere Argumente gegen die Windkraft erschöpften sich nicht nur im monetäre Bereich, sondern es gab etliche, sachliche Gründe, die wir auch aufführten“: So kommentiert Hans Kiechle, Fraktionschef der Partei Die Linke im Saarwellinger Rat, den SZ-Bericht über die Gemeinderatssitzung am Donnerstag.

Die Ablehnung der Windkraftanlagen in Saarwellingen begründe sich erstens durch die Nähe zu bebautem Wohngebiet. „So soll in Reisbach zum Beispiel eine Windkraftanlage errichtet werden, die etwa 1090 Meter von den Wohngebieten Labachstraße und Neubaugebiet entfernt liegt.“ Er schreibt von den „schädlichen Schallwellen“ und davon, dass etwa die Wohn- und Lebensqualität vermindert werde.

Zweitens werde „jede Menge Wald abgeholzt“. Und drittens werde das „Landschaftsbild erheblich beeinträchtigt“. Spaziergänger, Jogger und Co. würden vertrieben.

Kiechle verweist auf das Projekt Wasserkraftwerk im Nordschacht Saarwellingen (die SZ berichtete), für das sich die Linke einsetze: „Eine Alternative, die 100 Windkraftanlagen im Saarland ersetzen kann.“

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