Es bleibt beim Identsystem

Müll war das zentrale Thema in der jüngsten Sitzung des Saarwellinger Gemeinderates, "der letzten vor den Sommerferien", wie Bürgermeister Michael Philippi eingangs erklärte, am vergangenen Donnerstag.

Genau genommen die Entscheidung darüber, welches Abfuhrsystem bei der Restmüllentsorgung ab 2017 gelten soll. Und dabei waren sich alle Fraktionen einig: Es bleibt alles beim Alten, und zwar beim so genannten Identsystem, bei dem die Anzahl der Tonnenleerungen berechnet wird. Die im Rat vertretenen Fraktionen hatten zuvor die Möglichkeit, die entsprechenden Regionalforen des EVS (Entsorgungsverband Saar) zu besuchen. Mit dem Identsystem habe man in den vergangenen Jahren durchweg positive Erfahrungen gemacht und wolle daher daran festhalten, hieß es parteiübergreifend. Seit 2010 werden in Saarwellingen die Anzahl der Leerungen berechnet, und nicht, wie in anderen Gemeinden, das Gewicht des Mülls. Aus Sicht der Gemeinde war es 2010 die richtige Entscheidung, auf dieses System umzustellen.

Noch etwas warten müssen die Saarwellinger auf WLan-Hotspots in der Gemeinde. Immer mal wieder werde danach gefragt, sagte Bürgermeister Philippi, aber schon einmal habe der Rat einen diesbezüglichen Antrag abgelehnt, "und daran wird sich nicht viel ändern". Hintergrund sei die Gesetzeslage , wonach die Betreiber solcher WLan-Hotspots bei Missbrauch durch Nutzer zur Haftung herangezogen werden können. Da die Gesetzeslage im September geändert und mehr Rechtssicherheit für Hotspot-Betreiber bringen soll, wolle man sich auch dann erst wieder mit dem Thema beschäftigen, wie Philippi erklärte.