| 20:18 Uhr

Atom-Protest
Brücken-Aktion: Bürger protestieren gegen Atomkraft

Saarwellingen. Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Saarlouis haben gemeinsam gegen Atomkraft protestiert. Hintergrund war eine europäische Protest-Brücken-Aktion. Zu dieser trafen sich am Samstag die Teilnehmer auf der Brücke zwischen Nalbach und Saarwellingen, mit Fahnen, selbstgemalten Transparenten und Schildern. Sie kamen aus Merzig, Roden, Ensdorf, Hülzweiler, Nalbach, Körprich und Saarwellingen. Mit dieser Aktion wurde angemahnt, dass ein weiteres Fukushima jederzeit und überall möglich ist. Man gedachte gemeinsam des 7. Jahrestages der nuklearen Katastrophe in Fukushima und deren Opfer. red

Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Saarlouis haben gemeinsam gegen Atomkraft protestiert. Hintergrund war eine europäische Protest-Brücken-Aktion. Zu dieser trafen sich am Samstag die Teilnehmer auf der Brücke zwischen Nalbach und Saarwellingen, mit Fahnen, selbstgemalten Transparenten und Schildern. Sie kamen aus Merzig, Roden, Ensdorf, Hülzweiler, Nalbach, Körprich und Saarwellingen. Mit dieser Aktion wurde angemahnt, dass ein weiteres Fukushima jederzeit und überall möglich ist. Man gedachte gemeinsam des 7. Jahrestages der nuklearen Katastrophe in Fukushima und deren Opfer.


Durch diesen EU-weiten Brücken-Protest in Frankreich, Deutschland, Luxemburg und Belgien haben die Anti-Atom-Verbände, Gruppen sowie Parteien dieser Länder aufgezeigt, dass Radioaktivität nicht an Grenzen halt macht - aber auch, dass aufgrund der zunehmenden Bedrohung und der steigenden Gefahren durch Unfälle, die auf die überalterten Atomanlagen zurückzuführen sind, ein GAU jederzeit möglich ist, ebenso durch einen Terrorangriff oder Flugzeugabsturz, wie es in einer Mitteilung der Initiative heißt. Ein weiterer Aspekt sei die gefährliche und unsichere Lagerung von Atommüll, die Millionen von Jahren andauert. Wir fordern daher die Beendigung des Endlagerprojekts für atomare Abfälle in Bure. „Das Schöne an solchen Aktionen ist der Gedankenaustausch mit Menschen und das Beobachten der Reaktionen der vorbeifahrenden Autofahrern“, so Waltraud Andruet. „Wir brauchen einen langen Atem, um mit unseren Protesten ein Umdenken in Politik und Gesellschaft zu bewirken.“ Sie schätzt, dass etwa 25 000 Menschen die Transparente der Gruppe gesehen haben könnten.