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Brand in Saarwellingen: Zwei Personen mit Rauchgasvergiftung im Krankenhaus

Kostenpflichtiger Inhalt: Brand Saarwellingen Einfamlienhaus : Munition erschwert Löscharbeiten

Erst nach der Prüfung von Munition und Waffen konnte die Feuerwehr den Brand in einem Haus in Saarwellingen löschen.

(red) Bei dem Brand am Dienstag, 19. Mai, gegen 18.31 Uhr, in einem Einfamilienhaus in Saarwellingen (wir berichteten) wurden beide Hausbewohner nach einer medizinischen Erstversorgung mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Durch den Brand wurde das Anwesen erheblich beschädigt. Es entstand ein geschätzter Sachschaden im hohen fünfstelligen Eurobereich. Das Wohnanwesen ist bis auf Weiteres nicht mehr bewohnbar.

Als die ersten Einsatzkräfte in der Wallerfanger Straße eintrafen, drang dichter Rauch aus dem Keller- sowie dem Erdgeschoss des Einfamilienhauses. Durch die Feuerwehr wurde eine 72-jährige Hausbewohnerin, die sich auf einem Balkon ausgeschlossen und um Hilfe geschrien hatte, aus dem brennenden Anwesen evakuiert. Ein weiterer, 78-jähriger Hausbewohner versuchte, den im Keller entstandenen Brand von außen eigenständig zu löschen. Die Feuerwehr konnte den Brand im Kellergeschoss des Anwesens nur unter erschwerten Bedingungen löschen. Die im Keller ordnungsgemäß gelagerte Munition und diverse Waffen mussten erst geprüft werden.

Die aufgefundenen Waffen wurden durch die Polizei sichergestellt. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an.