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Ausrüstung für die Rettung aus Wasser und Eis angeschafft

Ausrüstung für die Rettung aus Wasser und Eis angeschafft

Saarwellingen. Mit ihrer neu angeschafften speziellen Rettungsausrüstung ist die Freiwillige Feuerwehr Saarwellingen ab sofort in der Lage, auch bei schwierigen Wasser- oder Eisrettungen schnell und effektiv einzugreifen. Das neue Equipment wurde am Mittwoch am See des Campus Nobel offiziell vorgestellt

Saarwellingen. Mit ihrer neu angeschafften speziellen Rettungsausrüstung ist die Freiwillige Feuerwehr Saarwellingen ab sofort in der Lage, auch bei schwierigen Wasser- oder Eisrettungen schnell und effektiv einzugreifen. Das neue Equipment wurde am Mittwoch am See des Campus Nobel offiziell vorgestellt. Bevor der See angelegt wurde, gab es im Bebauungsgebiet von Saarwellingen praktisch keine Gewässer, aus denen Personen hätten gerettet werden müssen. Mit dem See, malerisch inmitten des entstehenden neuen Wohngebietes gelegen, hat sich dies geändert. "Im Winter begeben sich leider viele Menschen in Gefahr, die sich trotz Verbotes auf die Eisfläche hinauswagen. Da wollen wir auf alle Notfälle vorbereitet sein", begründet der Saarwellinger Wehrführer Bernd Paul die Anschaffungen. Sie bestehen aus einem aufblasbaren Rettungstransportboot, das in Zukunft im Löschbezirk Saarwellingen stationiert wird. Es kann eine Ladung von 600 Kilogramm aufnehmen und ist dafür ausgelegt, zu rettende Personen außenbords zu sichern und an Land zu bringen, was schonender für die Verunglückten ist und wertvolle Zeit spart. Damit die Retter auch in kaltem Wasser oder Eis arbeiten können, wird in jedem der drei Löschbezirke der Saarwellinger Wehr ab sofort ein Eis- und Wasserrettungsanzug vorgehalten. In ihm können die Feuerwehrleute auch in null Grad kaltem Wasser mindestens sechs Stunden im Einsatz bleiben. 25 Feuerwehrmänner werden jetzt vom Saarwellinger Lehrrettungstaucher Thorsten Schwinn speziell für die neue Ausrüstung geschult. see