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Zwei Stunden Defilée durch Fraulautern

Minions, Wesen aus einem Animationsfilm, halten mal kurz an in Fraulautern. Foto: Johannes A. Bodwing
Minions, Wesen aus einem Animationsfilm, halten mal kurz an in Fraulautern. Foto: Johannes A. Bodwing FOTO: Johannes A. Bodwing
Fraulautern. Gut zwei Stunden lang brachte der Umzug der Großen Karnevalsgesellschaft Fraulautern, GKG, gute Laune in den Saarlouiser Stadtteil. Dafür sorgten rund 30 Gruppen von 24 Vereinen und zahlreichen Privatpersonen. Johannes A. Bodwing

Einen bunten Nachmittag an frischer Luft bescherte am Sonntag der Umzug der Großen Karnevalsgesellschaft Fraulautern , GKG. Fast zwei Stunden lang bewegten sich rund 30 Gruppen und Wagen durchs Zentrum und weiter zum Vereinshaus. Knapp drei Kilometer weit flankierten vielfach kostümierte Zuschauer den Zug. Putzige Feen standen am Straßenrand und kurz geratene Giraffen, Zwerge und Prinzessinnen. Anwohner in der Jahnstraße hatten Bierbänke ins Freie gestellt, andere ihre Sonnenschirme und Stühle wie beim Strandurlaub . An ihnen vorbei trollten bunte Fußgruppen, angeführt von Polizei , DRK und dem Lauterner Artilleriekorps mit seiner immer wieder donnernden Kanone. Gegen 15.20 Uhr bestieg GKG-Elferratspräsident Wendelin Karb die Tribüne in der Lebacher Straße. Wenig später defilierten die bunten Gruppen durchs Fraulauterner Zentrum. Eingehüllt in Musik und Alleh-Hopp-Rufe passierte das Männerballett der GKG mit Eisprinzessinnen und Schneemännern die Schaulustigen. Den Lauterner Narrenadel repräsentierten Prinz Markus I. und Prinzessin Ramona I. sowie das Kinderprinzenpaar Dominik II. und Leyla-Maria I. Dahinter reihten sich befreundete Vereine und Privatgruppen mit fantasievollen Ideen. Darunter ein Karneval der Tiere aus Dillingen, rockende Gemüsebauern aus Lisdorf, Pharaoninnen mit rollenden Pyramiden aus Wallerfangen und Hexenweiber aus Fraulautern . Von Schwalbach hatten sich Waldgeister hergewagt. Die Feuerwehr Ost war als Löschzwerge aktiv, und ein Wikinger-Schiff präsentierte Helden des Malteser Hilfsdienstes. Dazwischen musizierten Spielmanns- und Fanfarenzüge, rollten große Wagen mit Kisten voller süßem Wurfmaterial. Die ersten Gruppen feierten bereits ausgelassen beim großen Umzugsball im Vereinshaus, als Karo-Blau-Gold zum farbenfrohen Schlusslicht an der Tribüne vorüber zog. > Seiten C2, C5, C6