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Ausschuss
Zentraler Lkw-Parkplatz gesucht

Saarlouis. Stadt Saarlouis will über mögliche Lösung auf dem Lisdorfer Berg informieren.

Seit Jahren ein Ärgernis in Saarlouis für Bürger, für Stadtreiniger und für Lkw-Fahrer gleichermaßen: Weil Standplätze für große Lkw und Sattelschlepper fehlen, parken und übernachten die Fahrer, wo immer sie Platz finden. Oft hinterlassen sie jede Menge Müll, nicht zuletzt, weil es keinerlei sanitäre Anlagen gibt.


Das könnte sich ändern. Die Saarlouiser Stadtverwaltung legt im Ausschuss für Städtebau (ASBU) am Mittwoch, 24. Januar, 17 Uhr, einen Sachstandbericht zu einem zentralen Lkw-Parkplatz auf dem Lisdorfer Berg vor.

Konkreter Anlass ist, dass die Torpedo-Gruppe (Mercedes) auf dem Lisdorfer Berg ihre saarlandweit zentrale Lkw-Werkstatt bauen wird. Der Eigentümer habe, so schreiben CDU und Grüne in ihrem Antrag an die Saarlouiser Stadtverwaltung, Bereitschaft erkennen lassen, auf Firmengelände sanitäre Anlagen und eventuell einige wenige Übernachtungsmöglichkeiten für Lkw-Fahrer einzurichten. Damit gäbe es einen passenden Ort für einen zentralen Lkw-Parkplatz.

Der Platz müsste aber von der Stadt selbst bewirtschaftet werden. Dazu braucht es nach Ansicht von CDU und Grünen ein Konzept. Es soll Sicherheit und Sauberkeit auf dem Platz gewährleisten. Außerdem müsse die Stadt dafür sorgen, dass die Lkw-Fahrer den Platz auch tatsächlich nutzen und nicht weiter im Stadtgebiet parken. Um diese Konzeption geht es im Sachstandsbericht.

Für eine Lösung der Lkw-Problematik hatten sich bereits im November 2016 alle Fraktionen des Stadtrates ausgesprochen.



Einen Teil der Lkw soll auch ein Parkplatz an der A 8 aufnehmen, den der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) plant. Vorgesehen sind je rund 50 Lkw-Stellplätze in beiden Fahrtrichtungen, aber keine sanitären Anlagen.