Zeit für Knecht Ruprecht!

Früher hatten wir Schiss vor dem Nikolaus. Wir konnten uns einfach nicht vorstellen, dass unser Name in seinem Goldenen Buch stand. Eher rechneten wir damit, dass uns Knecht Ruprecht die Rute zeigen wird.

Ob die SF Köllerbach und der SV Fürstenhausen auch Schiss vor dem Nikolaus haben, wissen wir nicht. Grund genug dafür hätten sie allemal! Denn Saarlandligist Köllerbach hat so viel - Pardon - Mist gebaut, dass Knecht Ruprecht ihm mal kräftig eins überziehen sollte. Schon bei der Kaderzusammenstellung im Sommer wurde geschlampt. Viele Punkte - wie am Sonntag beim Heim-2:2 gegen Mettlach - gingen unnötig verloren, weil Köllerbach Vorsprünge nicht ins Ziel brachte. Jetzt überwintert man auf einem Abstiegsplatz, und wenn sich nichts ändert, spielt man in der nächsten Saison nicht wie gehofft gegen Völklingen, Wiesbach oder Neunkirchen, sondern gegen Brotdorf und Beaumarais. Auch der Bezirksligist SV Fürstenhausen hat sich nicht mit Ruhm bekleckert. Unmittelbar nach dem ersten Spiel im August (0:9 in Roden ) schmiss das gerade erst verpflichtete Spielertrainerduo Kai Müller/Sebastian Walter wegen fehlender Harmonie mit dem Vorstand die Brocken hin. Von den 15 Heimspielen wurden elf verloren. Wie am Sonntag, wo's zum Rückrunden-Auftakt ein 0:5 gegen Roden gab. Fürstenhausen überwintert ebenfalls auf einem Abstiegsplatz und muss ab März wegen des beginnenden Stadionumbaus 14 Mal auswärts spielen. Die Zeichen stehen auf Abstieg. Aber vielleicht kriegen Köllerbach und Fürstenhausen ja doch noch die Kurve, wenn ihnen der Nikolaus jetzt mal tüchtig die Leviten liest.