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Wo es in der Lebacher City hakt

Saarlouis. Beim Wettbewerb „Jugend forscht“ auf Landesebene haben Schüler aus dem Kreis Saarlouis die Jury beeindruckt. Es gab gleich mehrere erste Plätze, wobei einer davon als zweiter Platz deklariert werden musste. Frank Bredel

Nachdem Schüler aus dem Kreis Saarlouis beim Wettbewerb "Schüler Experimentieren " sehr erfolgreich waren (wir berichteten), setzte sich dies bei "Jugend forscht" fort. Zwei Landesbeste und eine Anerkennungspreisträgerin kommen aus dem Kreis. Der Landeswettbewerb wurde letzte Woche an der Uni des Saarlandes ausgetragen.

Dabei wurden Jonas Nickolai (19) und Ali Cetin (18) vom Johannes-Kepler-Gymnasium Lebach Landessieger in Geo- und Raumwissenschaften. Sie hatten sich mit dem fortschreitenden Leerstand der Lebacher Geschäfte und den Auswirkungen der Saarbahn auseinander gesetzt. Dazu kartierten sie die Innenstadt und das angrenzende Gewerbegebiet und stuften die verbliebenen Geschäfte nach der Einkaufs-Relevanz ein. Aus der Arbeit, so die Jury, seien Lösungsansätze entstanden, die die beiden Schüler mit dem Bürgermeister diskutiert hätten. Für die Arbeit vergab die Jury einen zweiten Preis.

Zwei Sonderpreise

Einen ersten Platz konnte die Jury nicht vergeben. Das ist dem Reglement geschuldet. Leider darf das Saarland nicht in jedem Fachbereich Landessiege vergeben, da diese automatisch zur Teilnahme am Bundeswettbewerb qualifizieren und es mehr Fachbereiche als Qualifikationsplätze gibt - ein Umstand, den die Organisatoren im Saarland gern ändern würden, wobei man ihnen aber bei der zentralen Wettbewerbsleitung nicht entgegenkomme. Trotzdem gewannen die beiden Schüler aus Lebach und Schmelz den mit 200 Euro dotierten Preis des Stern und einen Sonderpreis der ME-Saar Stiftung.

Einen ersten Preis gab es aber in Physik für Wolfgang Laudensack (17) aus Saarlouis und Nico Savitteri (18) aus Hülzweiler. Die Schüler des Max-Planck-Gymnasiums bauten mit einfachen Mitteln einen Lifter. Leider waren die beiden beim Fototermin nicht anwesend.

Leider noch zu jung

Besonders beeindruckt war die Jury von der Landessiegerin im Schüler-Experimentieren Omnia Boukoftane (12) aus Saarwellingen. Sie hatte die pilztötende Wirkung von Knoblauch untersucht und lief beim Wettbewerb als Gast. "Jugend forscht" setzt das Mindestalter von 13 Jahren voraus, sagte Wettbewerbsleiter Wolfgang Thewes. Das sei bedauerlich, denn die Arbeit hätte gute Siegeschancen gehabt. Als Trost gab es den Anerkennungspreis der Sparkassen Finanzgruppe. Omnia will 2016 wieder mitmachen, derzeit ist die Schülerin des Robert-Schuman-Gymnasiums Saarlouis auf der Suche nach einem neuen Thema.