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Wildschweine richten wieder Schäden an

Wildschweine richten wieder Schäden an

Nachdem Wildschweine am vergangenen Sonntag große Schäden auf dem Friedhof in Roden angerichtet und dabei mehr als 300 Quadratmeter Rasenfläche und erstmals auch ein Rasengrabfeld zerstört haben, legt der Betriebshof NBS jetzt neue Mittel zur Wildvergrämung aus. Drei Grabstellen wurden in Mitleidenschaft gezogen

Roden. Nachdem Wildschweine am vergangenen Sonntag große Schäden auf dem Friedhof in Roden angerichtet und dabei mehr als 300 Quadratmeter Rasenfläche und erstmals auch ein Rasengrabfeld zerstört haben, legt der Betriebshof NBS jetzt neue Mittel zur Wildvergrämung aus. Drei Grabstellen wurden in Mitleidenschaft gezogen.

Schon oft gab es auf dem Friedhof in Roden Flurschäden durch Wildschweine. Daher hatte der Neue Betriebshof Saarlouis (NBS) an den Friedhofsgrenzen ein Wildvergrämungsmittel ausgelegt, sodass die Tiere über Monate fern blieben. "Scheinbar hat das Mittel seine abschreckende Wirkung verloren, " sagte Dietmar Esser, Leiter der Grünflächenabteilung. Der NBS ist derzeit dabei, die aufgewühlten Flächen wieder einzuebnen.

"In Zusammenarbeit mit den Jagdpächtern werden wir in den nächsten Tagen ein neues Mittel zur Wildvergrämung auslegen", kündigte Esser an. Hierzu werden entlang der Friedhofsgrenze Tücher angebracht, die in einer auf Buttersäure basierenden Tinktur getränkt sind. Im näheren Umfeld ist daher mit Geruchsbelästigungen zu rechnen, die aber nicht gesundheitsschädlich sind. Außerdem wird das Tor in Richtung Röderberg über Nacht verschlossen, da die Wildschweine offenbar durch dadurch auf den Friedhof gelangen. Da die Tür von Besuchern oft nicht ordnungsgemäß geschlossen wurde, hatte die Stadt eine automatische Schließvorrichtung angebracht die bereits nach zwei Tagen mutwillig zerstört worden war. red