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Einzelhandel
Wie geht es weiter mit dem Handel in der Großregion?

Saarlouis. Fachleute diskutieren über die Zukunftsperspektiven des Einzelhandels. Unter anderem geht es um grenzüberschreitendes Kundenverhalten.

Die Aussichten des Einzelhandels sind für die einzelnen Geschäfte und für die Kunden überall in Deutschland ähnlich. In unserer Region spielt jedoch zusätzlich zum wachsenden Wettbewerbsdruck, zur Digitalisierung und demographischen Entwicklung die Grenzlage eine Rolle. Welche Zukunftsperspektiven der Einzelhandel speziell in der Großregion hat, darüber diskutieren Fachleute am Dienstag, 22. Mai, 18 Uhr, auf Einladung der IHK Saarland und der Kreissparkasse Saarlouis. Sie laden dazu auch die Öffentlichkeit ein. Unter anderem werden Ergebnisse einer Studie zum grenzüberschreitenden Verbraucherverhalten sowie Best-Practice-Beispiele vorgestellt.


Die aktuelle Lage: Zahlreiche Unternehmen im stationären Handel verzeichnen Umsatz- und Frequenzrückgänge und sehen sich einem wachsenden Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Er wird im Saarland dadurch verschärft, dass auf französischer Seite mit der Neuansiedlung der Einkaufszentren „B’est“ in Farébersviller und „Muse“ in Metz Einkaufs- und Erlebniswelten geschaffen wurden, die französische Kunden binden sollen. Mit dem Förderprogramm „Action coeur de ville“ versucht der französische Staat zudem, ähnlich zu deutschen Förderprogrammen, den Leerständen in den Orten entgegenzutreten.

Einführen in das Thema werden an dem Abend Carsten Meier, Geschäftsführer der IHK Saarland, und Roger Cayzelle, Präsident des Instituts der Großregion. Andrea Gröppel-Klein, Direktorin des Instituts für Konsum- und Verhaltensforschung an der Universität des Saarlandes, wird eine Studie zu grenzüberschreitendem Kundenverhalten vorstellen. Herausforderungen des Einzelhandels in Nord-Moselle skizziert Maud Korsec, Leiterin des Einkaufszentrums Geric in Thionville.

„Globus und die Großregion“ ist Thema von Dominik Scheid, Geschäftsführer der Globus-Warenhausholding. Zu Wort kommt außerdem Hanspeter Georgi, früherer Wirtschaftsminister und Vizepräsident des Instituts der Großregion.

Beginn ist am Dienstag, 22. Mai, um 18 Uhr in der Kreissparkasse Saarlouis, Titzstraße 24, Saarlouis. Eine Anmeldung hierzu ist erforderlich, per E-Mail an:
Carsten.Meier@saarland.ihk.de.