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Wandel in der Saarregion nach den napoleonischen Kriegen

Wandel in der Saarregion nach den napoleonischen Kriegen

Für Geschichtsinteressierte ist es ein Leckerbissen: Am Donnerstag, 11. September, und Freitag, 12. September, rollen Wissenschaftler die Geschichte der Saarregion von 1814 bis 1820 auf. Es ist der radikale Umbruch nach dem Ende der Kriege Napoleons hin zur preußischen und bayerischen Zeit des Saarlandes.Die Veranstaltung ist die wissenschaftliche Tagung zum 175-jährigen Bestehen des Historischen Vereins für die Saargegend.

"Die Stadt Saarlouis eignet sich für diese Tagung besonders, denn der Übergang 1815 von einer seit der Gründung französischen Stadt unter die Herrschaft der Preußen war ein besonders tiefer Einschnitt", sagt Dr. Eva Kell, die Vorsitzend des Vereins.

Auf der Tagung wechseln sich alle 30 Minuten die Vorträge der Wissenschaftler ab. Die Tagung findet im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes statt. jeder kann zuhören, die Vorträge sind öffentlich, der Eintritt ist frei.

Das Programm teilt sich in vier Blöcke. Am Donnerstag ab 13 Uhr bis 16 Uhr geht es um Grundlagen, die territoriale Neuordnung nach 1815. Von 16 Uhr bis 18 Uhr geben Wissenschaftler Einblicke in wirtschaftliche Veränderungen. Den Freitag leitet von 9 bis 11 Uhr die Frage nach institutionellen Umdeutungen ein, etwa im Recht. Es folgen von 11 bis 12.30 Uhr Blicke auf den Katholizismus in der Saarregion und die Frage, wie sich der Übergang des östlichen Saarlandes an Bayern auf Protestanten auswirkte.

Im letzten Teil von 15 bis 17 Uhr beobachten die Historiker gesellschaftliche Veränderungen in diesem Übergang vom Empire zur Restauration.