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VdK-Kreisverband Saarlouis wählt Vorstand in schriftlichem Verfahren

Neuwahl beim VdK : Leinenbach tritt zur Wiederwahl an

Die Corona-Pandemie hat zu einer einmaligen Situation beim Sozialverband VdK geführt. Erstmals in der Geschichte des Sozialverbands werden die Kreisvorstände und der Landesvorstand in einem schriftlichen Verfahren bis Jahresende gewählt.

Nach der ursprünglichen Planung wäre beim Landesverbandstag am Samstag, 22. August, satzungsgemäß ein neuer Landesvorstand gewählt worden. Im Vorfeld sollte auf dem Kreisverbandstag am 23. Mai auch der Kreisvorstand neu gewählt werden. Wegen der Corona-Pandemie mussten alle Termine abgesagt werden.

„Für uns im Kreisverband Saarlouis ist es selbstverständlich, dass wir alles dafür tun, um dazu beizutragen, dass die Pandemie weiter eingedämmt wird. Das Wohl und die Gesundheit unserer Mitglieder und Mitbürger hat Vorrang vor verfahrenstechnischen oder vereinsinternen Anliegen“, sagt der Kreisvorsitzende Franz Leinenbach, der sich erneut zur Wahl stellt.

Der einmalige Vorgang einer schriftlichen Wahl ist notwendig, da die Vereinssatzung nicht vorsieht, dass die Vorstände so lange im Amt bleiben, bis neue gewählt sind. Sobald die Corona-Situation es wieder erlaubt, werden alle ausgefallenen Präsenzveranstaltungen zur sozialpolitischen Agenda und zu verbandsinternen Themen nachgeholt, heißt es.

Die Vorgehensweise des schriftlichen Verfahrens ist zeitaufwändig: Nach einem verbindlichen Termin- und Ablaufplan werden in einem schriftlichen Verfahren zunächst die Kreisvorstände und die Delegierten der Kreisverbände für den Landesverbandstag gewählt. Danach wird ebenso in einem schriftlichen Verfahren ein Landesvorstand gewählt. Vorab können die Delegierten in einer Diskussionsphase zu den Vorschlägen Stellung nehmen und eigene Vorschläge oder Änderungswünsche beim Kreisverband einreichen.