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„Unbürokratische Hilfe für Arche Noah“

„Unbürokratische Hilfe für Arche Noah“

Unbürokratisch und schnell will die Stadt Saarlouis helfen, damit die vierte Gruppe des katholischen Kindergartens in Roden nicht wegfällt (wir berichteten). Notfalls könnten die Kinder übergangsweise ortsnah untergebracht werden.

Bauschäden sollen sofort begutachtet werden, "man ist auch bereit, sich finanziell an Sanierungskosten zu beteiligen", heißt es in einer Erklärung. Diese Absichtserklärung kam auf Initiative zunächst von Hubert Ulrich (Grüne) und dann Michael Altmeyer (CDU) zustande; gestern schlossen sich die beiden Fraktionen sowie die FDP und die SPD-Fraktion an.

Im Kindergarten Arche Noah musste eine Gruppe geschlossen werden, weil ein großer Kellerraum nicht mehr benutzbar ist. Nachdem Kinder in Stärke einer Gruppe jetzt zur Schule wechseln, wird diese Gruppe nicht wieder aufgefüllt.

Neue Kindergartenkinder müssen nach jetzigem Stand nach Fraulautern gebracht werden. Nach einer Elternversammlung hat die Stadt nach Angaben von CDU, Grünen, FDP und SPD nun zugesagt, die Schäden kurzfristig zu begutachten und nach Lösungen zu suchen.