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Triathlon
Völker holt Gold und Bronze bei Studenten-WM

Lina Völker von den Triathlon-Freunden Saarlouis konnte sich in Kalmar über einen WM-Titel, eine Bronzemedaille und Platz 13 im Einzel freuen.
Lina Völker von den Triathlon-Freunden Saarlouis konnte sich in Kalmar über einen WM-Titel, eine Bronzemedaille und Platz 13 im Einzel freuen. FOTO: Völker
Saarlouis. Gold, Bronze und Platz 13 – mit dieser stattlichen Ausbeute kam Lina Völker von den Triathlon-Freunden-Saarlouis von der Studenten-WM im südschwedischen Kalmar nach Hause zurück. red

Los ging es mit dem Einzelrennen. Hier konnte sich Völker schon nach dem Schwimmen erfolgreich vorne positionieren. Mit der Spitzengruppe verließ sie nach 750 Metern Schwimmen das Wasser – und auch auf dem Rad konnten sie und ihre Mitstreiterinnen den Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Regen machte das Rennen auf dem ohnehin anspruchsvollen Rundkurs zusätzlich spannend, sodass es auch einige Stürze gab. Der Kurs führte über Kopfsteinpflaster, zudem gab es zwei Wendepunkte und eine windanfällige Hauptstraße. Nach einem schnellen zweiten Wechsel ging Völker dann sogar als Führende auf die abschließenden fünf Kilometer Laufen. Dort musste sie sich zwar von mehreren Konkurrentinnen überholen lassen, lief aber nach gut einer Stunde Wettkampfzeit als 13. ins Ziel – und war zufrieden. „Die Top 15 waren das Ziel, eine Top-10-Platzierung wäre natürlich noch besser. Dennoch bin ich zufrieden.“


Zusammen mit den beiden anderen deutschen Starterinnen gelang es Völker zudem, die Teamwertung zu gewinnen. Durch die gute Leistung im Einzelrennen, durfte die Athletin außerdem das Staffelrennen einen Tag später bestreiten. Im Team Mixed Relay starten abwechselnd eine Frau, ein Mann, eine Frau und wieder ein Mann. Jeder der vier Sportler absolviert einen Supersprinttriathlon über 250 Meter Schwimmen, 6,5 Kilometer Radfahren und 1,5 Kilometer Laufen. Völker war an Position drei gesetzt – und ging auch auf Platz drei ins Rennen. Den hielt sie – und übergab schließlich an Lars Pfeifer als Schlussstarter. Der zeigte ein beherztes Rennen und brachte Platz drei ins Ziel. Somit wurde das Team Germany mit Bronze belohnt. Gold ging an Frankreich, Silber an Großbritannien.