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„Stell mich an, nicht aus!“

SAARLOUIS. Informationsveranstaltung in der Fußgängerzone in Saarlouis befasst sich mit Langzeitarbeitslosigkeit. red/ab

Der Caritasverband Saar-Hochwald, die Aktion Arbeit im Bistum Trier und das Dekanat Saarlouis laden am Dienstag, 25. April, zu einer Informationsveranstaltung zu dem Thema Langzeitarbeitslosigkeit unter dem Pavillon in der Fußgängerzone in Saarlouis ein.



Unterstützt wird die Veranstaltung vom Diözesancaritasverband Trier.

Zentraler Hingucker wird der große Kubus der bundesweiten Caritas Bagida-Kampagne "Stell mich an, nicht aus!" sein. Ziel ist es, mit der gleichnamigen Ausstellung öffentlichkeitswirksam auf die bestehende Ausgrenzung von Langzeitarbeitslosen aufmerksam zu machen und politischen Handlungsbedarf einzufordern. Ein Kubus aus Aluminium und großen Postern zeigt den Unterschied von Betroffenen als Ausgestellte und als Angestellte.

Von Langzeitarbeitslosigkeit betroffene Personen aus den Projekten der Caritas haben sich mit ihrer Geschichte für diese Kampagne zur Verfügung gestellt. Sie stehen mit ihrem Gesicht für die politische Botschaft, Langzeitarbeitslose nicht ins gesellschaftliche Aus zu stellen. Die Ausstellung stellt beispielhaft sechs reale Einzelschicksale vor.

Die Stagnation im Bereich der Langzeitarbeitslosigkeit seit Inkrafttreten von Hartz IV und die Situation der betroffenen Menschen hat die Aktion Arbeit dazu veranlasst, einen Lösungsvorschlag an die Politik zu formulieren.



Im Rahmen der Veranstaltung in der Saarlouiser Fußgängerzone wird der Bischöfliche Beauftragte Domvikar Hans Günther Ullrich sich zu dem Konzept "Integrierter Arbeitsmarkt - Ein Weg zur Auflösung der verfestigten Langzeitarbeitslosigkeit" äußern.

Im weiteren Tagesverlauf werden sich verschiedene Personen aus dem öffentlichen Leben zu den Fragen der Moderatorin Andrea Steyven zum Thema Langzeitarbeitslosigkeit äußern.

Beschlossen wird die Veranstaltung mit einem Impuls und einem gemeinsamen Lied durch den Pastoralreferenten Reinhold Hedrich.