Steinerne Zeugen

Roden. Zwei jahrhundertealte steinerne Zeugen der Rodener Geschichte gruben am Donnerstag Mitglieder des Ortsinteressenvereins Roden aus dem Boden der Mühlenstraße. Zunächst handelte es sich nur um ein einzelnes, etwa 400 Jahre altes Kreuz, das die geschichtsinteressierten Freiwilligen um Victor Raw dabei entdeckten. Im Verlauf der Zeit war es in mehrere Teile zerbrochen

Roden. Zwei jahrhundertealte steinerne Zeugen der Rodener Geschichte gruben am Donnerstag Mitglieder des Ortsinteressenvereins Roden aus dem Boden der Mühlenstraße. Zunächst handelte es sich nur um ein einzelnes, etwa 400 Jahre altes Kreuz, das die geschichtsinteressierten Freiwilligen um Victor Raw dabei entdeckten.

Im Verlauf der Zeit war es in mehrere Teile zerbrochen. Es soll nun wiedererrichtet werden, dabei jedoch die Spuren der Zeit behalten.

Interessant an dem Fund sind unter anderem auch Wetzrillen von Messern am Sockel des Kreuzes. Diese Spuren zeugen davon, dass Menschen früher Splitter von dem Stein abkratzten und unter ihr Essen mischten, wovon sie sich heilende Wirkung versprachen, berichtet Raw.

Nachdem dieses erste Kreuz geborgen war, entdeckten die Ausgräber etwas tiefer noch ein zweites, ebenfalls in mehrere Teile zerbrochenes Kreuz aus hartem Sandstein.

Außer den Bruchstellen befindet sich dieses Kreuz in sehr gutem Zustand. Neben der Inschrift "INRI" fand sich an dem zweiten Kreuz auch der Schriftzug "Restauram (restauriert) 1824".

Die beiden Kreuze will der Ortsinteressenverein Roden den Bürgern so schnell wie möglich wieder zugänglich machen.