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Städtisches Museum Saarlouis zeigt Michel Ney

Regionalgeschichte : „Ein beherztes Leben“

Städtisches Museum Saarlouis zeigt Ney-Objekte aus dem eigenen Bestand.

Michel Ney (1769 bis 1815), dem „Marschall von Frankreich“ widmet das Städtische Museum Saarlouis bis 10. Juni eine Sonderausstellung. „Stationen eines beherzten Lebens“ ist der Untertitel. Dokumentiert wird in der Ausstellung das Leben dieses wohl bedeutendsten Generals Napoleons. Die 230 Exponate sind nach Aspekten gruppiert, etwa Privatleben, militärische Karriere, Verhältnis zu Napoleon, Hinrichtung oder Nachleben. Die Ausstellung ist nicht groß, sie beschränkt sich auf das, was das Museum der Geburtsstadt Neys selbst zur Verfügung hat. Zu größten Teilen sind das Grafiken, Bücher, Karten. Zu sehen ist auch ein Schreiben aus Saarlouis, in dem Ney um Unterstützung für ein Anliegen der Stadt gebeten wird. Ney versichert in der Antwort seine Verbundenheit mit seiner Heimat. Geschehen sei aber offensichtlich nichts, vermutet Ausstellungsmacher und Museumsleiter Benedikt Loew. Ney behielt seinen Ruhm in Saarlouis auch nachdem die Stadt preußisch wurde. 1829 brachten Bürger die heute noch existierende Plakette am Geburtshaus an.

Geöffnet: Dienstag bis Freitag 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag: 14 bis 17 Uhr. Eintritt frei.