Sport trifft auf Musik

Beaumarais. "Das glauben mir meine Freunde niemals", diese Aussage war gestern in der Mehrzweckhalle Beaumarais immer wieder zu hören. Denn dort gab es für die Schüler der Grundschule eine exklusive Sportstunde mit der Teenieband "beFour". Wie berühmt die zwei Mädels und zwei Jungs sind, ließ sich am Gekreische ausmachen, das losging, als die Band in die Turnhalle kam

Beaumarais. "Das glauben mir meine Freunde niemals", diese Aussage war gestern in der Mehrzweckhalle Beaumarais immer wieder zu hören. Denn dort gab es für die Schüler der Grundschule eine exklusive Sportstunde mit der Teenieband "beFour". Wie berühmt die zwei Mädels und zwei Jungs sind, ließ sich am Gekreische ausmachen, das losging, als die Band in die Turnhalle kam. Werben für den SportAlina, Dan, Angel und Manou stecken hinter dem Bandnamen "beFour". Sie haben die bundesweite Aktion "Spaß am Sport mit beFour" ins Leben gerufen. Seit Mai touren die Sänger durch Deutschland, insgesamt 200 Grundschulen stehen auf ihrem Programm. Und eine der auserwählten Schulen war die Grundschule in Beaumarais."Ich kann das gar nicht glauben", sagte eine Schülerin. Fest an ihre Brust gedrückt hielt sie eine CD ihrer Lieblingsband. Um sie herum stehen ihre Klassenkameradinnen und alle kommen sie aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Etwas schade fanden sie es allerdings, dass Dan nicht mitkommen konnte. Mit den drei anderen machte die Sportstunde allerdings richtig viel Spaß, schließlich ähnelten die gymnastischen Übungen am Ende schon fast tänzerischen Showeinlagen. Keine Zeit für AutogrammeEs waren die Statistiken, die besagen, dass jedes fünfte Kind in Deutschland übergewichtig ist und die "beFour" zur Idee mit der Sportstunde gebracht haben. Und wenn es um Bewegung geht, da ist die Band in Beaumarais ohnehin an der richtigen Adresse, wie Schulleiterin Marie-Louise Groß fand. "Denn der Sportunterricht darf bei uns nicht ausfallen, da lege ich großen Wert drauf", sagte sie. Groß fand die Idee der Teenie-Idole "ganz toll". Allerdings gab es bei den Kindern am Ende dann doch noch einen Grund zur Traurigkeit. Denn "beFour" musste gleich im Anschluss weg und hatte keine Zeit, Autogramme zu geben.