Schnuppertag in der Autowelt

Saarlouis. 80 Auszubildende und 20 Ausbilder, an der Spitze die beiden Fachbereichsleiter Rolf Schmitz (Metall) und Marcello Runco (Elektro), waren in den Lehrwerkstätten der Saarlouiser Fordwerke im Einsatz, um den "wichtigsten Tag des Jahres" für die jungen Leute optimal zu gestalten

Saarlouis. 80 Auszubildende und 20 Ausbilder, an der Spitze die beiden Fachbereichsleiter Rolf Schmitz (Metall) und Marcello Runco (Elektro), waren in den Lehrwerkstätten der Saarlouiser Fordwerke im Einsatz, um den "wichtigsten Tag des Jahres" für die jungen Leute optimal zu gestalten.Das Interesse war groß: Der erste Besucher, der 14-jährige Marco Runco vom Saarlouiser Steinrausch, stand bereits um 8.50 Uhr vor dem Eingangstor und fieberte regelrecht dem "Tag der offenen Tür" entgegen. Er nahm zusammen mit seinem Freund Robin Ehre (14) aus Saarwellingen alle Bereiche unter die Lupe, um dann mit leuchtenden Augen mit einem Wort sein Urteil auszudrücken: "Saugudd!" Er will sich nach Abschluss der Schule auf jeden Fall für einen der Ausbildungsplätze bewerben.

"Ausbildung wird bei uns groß geschrieben", betonte Rolf Schmitz, der bei dieser Gelegenheit auch den engagierten persönlichen Einsatz seiner Kollegen lobte. Derzeit beschäftigten die Saarlouiser Fordwerke rund 200 Auszubildende. Dazu kommen pro Jahr noch einmal 200 Schülerpraktikanten und weitere 20 FOS-Praktikanten.

Vier Ausbildungsberufe stehen zur Wahl - Industriemechaniker, Werkzeugmechaniker, Elektriker für Betriebstechnik und Fachkraft für Lagerlogistik.

Und alle diese Bereiche waren an diesem Tag auch voll präsent, verblüfften zum Teil mit ausgefallenen Aktionen. Insbesondere die Robotertechniker begeisterten Jung und Alt: So war einer der Industrie-Roboter für diesen Tag darauf "getrimmt, eine Flasche Weizenbier zu öffnen, das Bier in ein Glas zu gießen und danach über einen Trichter wieder zurück in die Flasche zu füllen.

Während im Werk die Produktion ruhte, herrschte in den Lehrwerkstätten Hochbetrieb. Foto: rup

Besonderen Wert legte man vonseiten der Ausbildungsleitung auf eine gut funktionierende Kommunikation zwischen Besucher und Lehrling. "Für die Jugendlichen sind sie einfach authentischer und glaubhafter als wir Erwachsene", betonte Rolf Schmitz.