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Saarlouiser OB Peter Demmer weiter für größeren Lisdorfer Berg

Flächenmanagement : Saarlouiser OB Demmer: SVolt-Ansiedlung spricht für Erweiterung des Lisdorfer Berges

Mit der Ansiedlung des Batterieherstellers SVolt im Saarland rückt auch das Industriegebiet Lisdorfer Berg stärker in den Fokus. Das ruft besonders die Befürworter der Erweiterung auf den Plan.

Nachdem mit dem Küchenhersteller Nobilia bereits eine der größten Industrieansiedlungen im Saarland der letzten Jahrzehnte auf den Lisdorfer Berg brachte, folgte in dieser Woche die Ankündigung des chinesischen Batterieherstellers SVolt, dass er Werke in Überherrn und Heusweiler im Saarland ansiedelt. Bis zu 2000 Arbeitsplätze sollen entstehen.

Das Überherrner Werk wird in unmittelbarer Nähe zum Lisdorfer Berg entstehen. „Das beweist, dass es die richtige Entscheidung ist, auch in Zukunft auf den Lisdorfer Berg zu setzen und das Industriegebiet moderat um einen dritten Bauabschnitt zu erweitern“, erklärte am Wochenende der Saarlouiser OB Peter Demmer (SPD). „Mit den Industrieflächen, die dort entstehen können, schaffen wir die Möglichkeit, den Strukturwandel an der Saar aktiv zu gestalten und Entwicklungsflächen für einen hochwertigen Branchenmix bereitzustellen.“ So könnten Arbeitsplätze entstehen oder gesichert werden, auch in Zeiten, in denen das Industrieland Saarland durch Stahl- und Automobilkrise mit schweren Herausforderungen zu kämpfen hat, sagte Demmer.

Ein Klimagutachten habe Möglichkeiten aufgezeigt, wie eine Erweiterung aussehen könnte, erklärte der Oberbürgermeister.

Am 28. Februar sind die Saarlouiser aufgerufen, an einer Einwohnerbefragung zur Erweiterung des Industriegebietes zu beteiligen, an deren Votum sich der aktuell gewählte Stadtrat orientieren wird.

Demmer: „Gerade durch die Neuansiedlung von SVolt könnte eine Erweiterungsfläche auf dem Lisdorfer Berg etwa Raum bieten für künftige Zulieferbetriebe des Batterieherstellers.“

Auch das oft diskutierte ehemalige Kraftwerksgelände in Ensdorf profitiere von den Vorteilen des Standortes, schätzt Demmer. Da sich das Gelände in privater Hand befinde, sei es aber nicht im Zugriff von Wirtschaftsförderung aus Land, Kreis oder Stadt.

„Wir müssen unsere Wirtschaftspolitik dort gestalten, wo wir in der Kommunal- und Landespolitik die Möglichkeit dazu haben“, betonte Demmer. „Deshalb setze ich mich, gemeinsam mit Landrat Patrik Lauer und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger, für die moderate Erweiterung des Lisdorfer Berges ein.“