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Saarlouiser Chance gegen die SVE „maximal bei zehn Prozent“

Kreis Saarlouis. Schafft Fußball-Verbandsligist SG Saarlouis-Beaumarais heute Abend (19 Uhr) die Sensation in der zweiten Hauprtrunde des Saarlandpokals gegen den drei Klassen höher spielenden Regionalliga-Tabellenführer SV Elversberg ? SG-Trainer Carsten Hubrig hat sich jedenfalls eine ganz besondere Taktik zurechtgelegt. "Ich habe meinen Spielern von Samstag bis heute freigegeben, damit sie ausgeruht sind und viel laufen können", berichtet der SG-Spielertrainer augenzwinkernd. Allerdings weiß auch er, dass es trotzdem ganz schwer wird. "Ich denke, unsere Chance weiterzukommen, liegt maximal bei zehn Prozent." Die Generalprobe am Samstag verpatzte seine Mannschaft jedenfalls: Gegen den SV Wahlen-Niederlosheim gab es nur ein mageres 1:1. Philipp Semmler

Die SVE-Profis scheinen weit davon entfernt, die Gastgeber zu unterschätzen. "Ich weiß um die Wichtigkeit des Pokalwettbewerbs hier im Saarland", erklärte SVE-Trainer Michael Wiesinger nach dem 2:1 im Derby gegen den 1. FC Saarbrücken . "Deshalb werden wir ganz konzentriert an die Sache herangehen." Dass dies nicht nur leere Worte sind, bewiesen die Profis in der vergangenen Pokalrunde, als sie Nordost-Verbandsligist SVGG Hangard mit 10:0 vom Feld fegten.

Ausgetragen wird das Pokalspiel, zu dem 400 bis 500 Zuschauer erwartet werden, auf dem Rasenplatz des SSV Saarlouis . "Wir hätten lieber in Beaumarais gespielt. Auf dem kleinen Kunstrasen wäre unsere Chance vielleicht ein wenig größer gewesen", erklärt Hubrig. Doch in Beaumarais kann nicht gespielt werden, da dort die Flutlichtmasten erneuert werden.