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Basketball
Sunkings bei den Teufeln erstmals auf der Sonnenseite

Kaiserslautern. Die Sonnenkönige feierten beim 1. FC Kaiserslautern im dritten Saisonspiel ihren ersten Sieg. Ricky Easterling verbuchte 32 Punkte für sein Team. Von David Benedyczuk

Nach der bitteren Niederlage im ersten Heimauftritt der ersten Basketball-Regionalliga, als die Saarlouis Sunkings gegen Aufsteiger Gießen Pointers durch einen Dreipunktwurf mit der Schluss-Sirene 74:76 verloren hatten, war die Zeit nun reif: Das Team von Trainer Dennis Mouget zeigte am Sonntag in der Partie beim 1. FC Kaiserslautern eine über weite Strecken starke Leistung und feierte mit dem 102:91 (57:45)-Erfolg bei den „Roten Teufeln“ im dritten Saisonspiel den ersten Sieg.


Angeführt von Top-Werfer Ricky Easterling, der 32 Zähler verbuchte, erwischten die „Sonnenkönige“ in der Barbarossahalle einen guten Start und lagen nach einem Dreier des bulgarischen Neuzugangs Filip Kamenov nach nicht mal drei Minuten mit 14:4 erstmals zweistellig in Führung. Den Vorsprung hielt Saarlouis über ein 31:23 nach dem ersten Viertel bis zur Pause konstant. Nach der Halbzeit legte Kaiserslautern dann deutlich zu.

Angeführt vom US-Amerikaner John Derrick Barber, der elf seiner 14 Punkte im dritten Abschnitt markierte, kamen die Pfälzer immer näher heran und zweieinhalb Minuten vor Viertelende durch den Ex-Saarlouiser Waldemar Nap zum 68:68-Ausgleich. Dank eines späten Dreiers von Easterling nahmen die Sunkings dennoch Schwung und eine 75:71-Führung mit ins Schlussviertel. Dort avancierte vor allem Neuzugang Xavier Williams zum Saarlouiser Sieggaranten, denn der Deutsch-Amerikaner erzielte dort 16 seiner 21 Punkte, darunter drei Dreier, die Kaiserslautern letztlich den Zahn zogen. Mit elf Rebounds legte Williams zudem ein „Double-Double“ aufs Parkett. Nach dem wichtigen ersten Saisonsieg wollen die Sunkings nun zuhause nachlegen, wenn am Samstag um 19 Uhr der punktgleiche ASC Theresianum Mainz in der Stadtgartenhalle gastiert.



Punkte der Saarlouis Sunkings: Ricky Easterling 32, Xavier Dante Williams 21, Nicholas Burgard, Filip Kamenov je 16, Alexander Diederich 11, Jonathan Almstedt 4, Luca Meyer 2.