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Roden war fest in Besseringer Hand

Roden war fest in Besseringer Hand

Roden/Besseringen. Die große Überraschung blieb aus. Trotzdem bot das 33. Dreikönigsturnier der DJK Saarlouis-Roden hochklassige und spannende Tischtennisduelle

Roden/Besseringen. Die große Überraschung blieb aus. Trotzdem bot das 33. Dreikönigsturnier der DJK Saarlouis-Roden hochklassige und spannende Tischtennisduelle. Allen voran die Einzelkonkurrenz der höchsten Herrenkategorie, die in einem dramatischen Finale endete: Der an Nummer zwei gesetzte Pascal Naumann vom Regionalligisten TTF Besseringen rechnete sich gegen Mannschaftskollege und Top-Favorit Stanislav Horshkov durchaus Chancen aus. "Die gibt es immer", sagte der 17-Jährige, "natürlich nehme ich hier teil, weil ich gewinnen will."Doch daraus wurde nichts. Nach einem packenden Duell über die volle Distanz von fünf Sätzen musste sich Naumann dem Titelverteidiger mit 2:3 (3:11, 11:8, 7:11, 11:5 und 2:11) geschlagen geben. Auch in der Doppelkonkurrenz behielt der ehemalige ukrainische Nationalspieler das bessere Ende. An der Seite von Volker Schramm, ebenfalls Besseringen, der zudem die B-Klasse der Herren und die Ü40-Seniorenkonkurrenz gewann, schlug Horshkov das Doppel Naumann und Andre Forsch in drei Sätzen (11:7, 11:4, 11:7). Somit befanden sich in den beiden höchsten Herrenkategorien sowie in der Doppelkonkurrenz insgesamt fünf Spieler aus Besseringen im Finale. Der einzige Ausreißer war dabei der Altenwalder Matthias Knopf, der im Finale der B-Klasse stand.

Trotzdem wurde es den Besseringern nicht langweilig, wie Naumann beteuerte: "An Qualität fehlt es hier nicht. Es sind viele sehr gute Spieler dabei, die einem das Leben schwer machen."

Die zahlreichen Besucher in der Kulturhalle in Roden sahen auch, wie sich Nikola Neu vom TTSV Saarlouis-Fraulautern II im Finale der Damen-Konkurrenz gegen Nathalie Steichen von Union Letzebuerg in drei Sätzen (14:12, 11:9 und 11:7) durchsetzte. Nach dem dritten Platz im Vorjahr durfte die 33-Jährige damit diesmal den Siegerpokal stemmen. Dass sich insgesamt der Zulauf an überregionalen Teilnehmern in Grenzen hielt, begründete Veranstalter Carsten Sonntag: "An diesem Wochenende war auch Südwestspieltag, das heißt, dass nicht alle Mannschaften aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz nach den Verbandsspielen zu unserem Turnier kommen konnten." Trotzdem war von 650 Meldungen die Rede. Über die neu organisierte Senioren-Konkurrenz an einem separaten Tag zog Sonntag ein positives Fazit. "Sie ist gut angenommen worden. Aber dieses neue System muss sich erstmal entwickeln", so der Tischtennis-Abteilungsleiter.

Am Rande

In der Liga starten die Tischtennisfreunde Besseringen am Samstag, 22. Januar, in die Rückrunde. Und das mit einer sehr reizvollen Partie: Derzeit liegen die Saarländer auf dem achten Platz, der am Saisonende eine Relegation um den Klassenverbleib notwendig machen würde. Zu Gast in der Schulturnhalle ist zum Rückrunden-Auftakt der Tabellen-sechste Post SV Mühlhausen II, der nur einen Punkt mehr auf dem Konto hat.

Die Frauen des TTV Rimlingen-Bachem mussten in einer vorgezogenen Partie am Sonntag eine 1:8-Niederlage beim Tabellenvierten TTC Mülheim-Urmitz einstecken. Katharina Palm sorgte dabei mit einem 3:2 gegen Sonja Lauf für den Ehrenpunkt. Die Saarländerinnen bleiben dadurch auf dem neunten Tabellen-Rang, einem Abstiegsplatz. Am 22. Januar empfängt Rimlingen den Tabellenführer SV Darmstadt 98, einen Tag später ist Abstiegskonkurrent TSG Heidesheim zu Gast. In dieser Partie muss unbedingt ein Sieg her. red