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| 19:07 Uhr

Roden startet nach Abstieg in der Kreisliga und will wieder siegen

Kreis Saarlouis. Vor drei Jahren war der SC Roden noch Landesligist – diese Saison treten die Fußballer aus dem Saarlouiser Stadtteil in der Kreisliga an. Der neue Spielertrainer Daniel Grauvogel möchte seinen Spielern Spaß am Fußball zurückbringen. Philipp Semmler

Als Absteiger aus einer höheren Liga zählt man eine Etage tiefer oft zum Kreis der Favoriten auf die Meisterschaft. So ist es auch beim SC Roden, der vergangene Saison als Letzter der Fußball-Bezirksliga Saarlouis in die Kreisliga A Saar abstieg. Der neue Rodener Spielertrainer Daniel Grauvogel will die Favoritenrolle aber nicht annehmen. "Mein Team hatte letzte Saison keinen Spaß am Fußball, weil es eine Niederlage nach der anderen gab. Jetzt wollen wir erst wieder das Gewinnen lernen", erklärt der 33-Jährige, der von Landesligist SC Reisbach nach Roden kam.

Immerhin gab es beim SC nach dem Abstieg keinen personellen Aderlass. "Die Spieler, die ich halten wollte, sind alle geblieben", freut sich Grauvogel. Und auch die Vorbereitung lief bislang gut. So feierte die Grauvogel-Elf am Sonntag einen 3:1-Erfolg bei Süd-Landesligist SV Ludweiler. Auch gegen den Stadtrivalen SV Fraulautern (Bezirksliga) gab es einen Sieg (3:2).

Neben Roden gibt es in der Kreisliga A Saar aber noch eine ganze Reihe weiterer Teams, die für die vorderen Plätze in Frage kommen. Vizemeister SSV Überherrn II beispielsweise oder der SV Felsberg, der letzte Saison Dritter wurde.

Felsberg will wieder oben mitspielen und kann dabei auf fast dieselbe Mannschaft wie in der Vorsaison zurückgreifen. Überherrn II muss dagegen die Abgänge von Leistungsträgern wie Torjäger Patrick Müller (43 Treffer, wechselte zum SV Lisdorf) verkraften. Spielertrainer Marc Hepper ist sich deshalb nicht sicher, ob es wieder für ganz oben reicht. Sein Saisonziel ist Rang fünf. Zum Favoritenkreis zählen auch noch der SV Lisdorf, SV Gerlfangen-Fürweiler und die DJK Dillingen. Lisdorfs neuer Trainer Frank Adam konnte neben Müller noch eine ganze Reihe weiterer Neuzugänge an Land ziehen. Gerlfangen-Fürweiler hat vom Team, das Fünfter wurde, keinen einzigen Spieler abgeben müssen. Zudem wurden fünf Neuzugänge geholt.

Den prominentesten Neuzugang der gesamten Spielklasse hat aber die DJK Dillingen an Land gezogen. Dort ist Richard Manu seit der Sommerpause neuer Spielertrainer. Der 42-Jährige absolvierte ein Länderspiel für sein Heimatland Ghana. Den meisten saarländischen Fußballfans ist Manu aus seiner Zeit bei Borussia Neunkirchen (1996 bis 2003) bekannt.

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Hintergrund In der Kreisliga A Hochwald will der TuS Michelbach oben mitspielen. Dafür wurden einige Neuzugänge, darunter Routinier Steven Bur (FSG Schmelz-Limbach) an Land gezogen. Der SC Primsweiler mit Neu-Trainer Mathias Laqua strebt in der A-Hochwald einen Platz im Mittelfeld an. Der SV Biringen-Oberesch ist von der Kreisliga A Saar in die Kreisliga A Untere Saar gewechselt. Reserve-Teams aus dem Kreis Saarlouis starten in den Kreisligen Ill-Theel, Schaumberg, Nord, Hochwald, Prims und Südwest. sem