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Rock Wall Open Air 2020 in Saarlouis findet statt

Festival im Festungsgraben : Das 9. Rock Wall Open Air in Saarlouis findet statt

Jedes Jahr ein Knüller im Wallgraben der Überschwemmungsfestung Saarlouis - dieses Jahr soll es auch einer sein: Das 9. Rock Wall Open Air mit Blues-Rock findet statt.

Lange stand es auf der Corona-Kippe, das 9. Rock Wall Open-Air im Wallgraben von Saarlouis. Organisator Stefan Neuhäuser (KOMMkultur) setzte auf die Hoffnung, das Virus nehme im Sommer eine Auszeit und sieht sich nun bestätigt. Am Mittwoch teilte er mit: Rock Wall Open Air 2020 wird stattfinden. Basis ist die Freigabe für Freiluftveranstaltungen durch die Landesregierung bis zum 31. Juli für bis zu 700 Besucher. Und exakt am freitag, 31.Juli,, soll das Rock Wall Open Air stattfinden. Zwar auf etwas anderem Terrain als bisher und im abgesperrten Bereich, aber es findet statt. Wegen der Corona Pandemie Verordnung werden personifizierte Tickets nur im Vorverkauf abgegeben. Eine Abendkasse wird nicht eröffnet. Das genaue Veranstaltungsgelände wird mit dem Ticketkauf bekanntgegeben.

Rock Wall war schon immer Blues-Rock lastig. Und: Die Veranstalter bewiesen ein gutes Händchen. Denn sie wählten Bands aus, die kaum einer kannte, die aber ein, zwei Jahre später europäische Konzertbühnen rocken. Jessy Martens, Leif de Leeuw, Laura Cox Yasi Hofer oder Catfish, um nur einige zu nennen, bespielten die Bühne im Wallgraben von Saarlouis und sind heute – wenn nicht gerade Pandemie ist – Headliner auf europäischen Konzerten.

Mit Félix Rabin und und Rosedale konnte Neuhäuser jetzt zwei französische Newcomer verpflichten, die auch für dieses Jahr einen vielversprechenden Konzertabend versprechen. Natürlich sind beide dem Blues und Blues Rock verpflichtet und bringen einiges an Vorschuss aus ihren Heimatländern mit.

Félix Rabin, „The Kid of Montreux“, wie ihn die Presse 2015 betitelte, als er die traditionellen Jam Sessions im Club des Festivals eröffnete und mit gerade 18 Jahren das Publikum verblüffte, indem er sich mit Matthieu Chedid und Avishai Cohen maß und zum coolsten Namen des Festivals profilierte. Kein geringerer als Quincy Jones, der für das Festival gebucht war, saß im Jazz Club und war so fasziniert von diesem jungen Naturtalent, dass er ihn zu sich bat und ihn mit seiner Begeisterung für sein Spiel „adelte“ und eine „große Zukunft“ prophezeite.

Als Amandyn Roses und Charlie Fabert beide im Juni 2016 beschließen, die Band Rosedale zu gründen, hat Charlie bereits einen beeindruckenden Hintergrund. Er hat mit Paul Cox, Janet Robin und Bobby Tench (Sänger der Jeff Beck Group) gespielt und Fred Chapellier 7 Jahre lang begleitet. Er kommt mit der Virtuosität, die niemals demonstrativ ist und immer im Dienst des Liedes steht.

Freitag, 31 Juli, 20 Uhr, Eintritt: 10 Euro

www.kommkultur.com