Plakette erinnert an Nikolaus Simon

Saarlouis. Seit kurzem weist eine Plakette am Eingang des Saarlouiser Rathauses darauf hin, wer den bemerkenswerten Steinschnitt an der Fassade geschaffen hat. Es war der bekannte Bildhauer Nikolaus Simon, der im Oktober dieses Jahres 101 Jahre alt geworden wäre

 Gemeinsam brachten sie die Plakette an. Von links: Roland Henz, Manfred Heyer, Matthias Simon, Jürgen Baus, Walter Birk. Foto: SZ

Gemeinsam brachten sie die Plakette an. Von links: Roland Henz, Manfred Heyer, Matthias Simon, Jürgen Baus, Walter Birk. Foto: SZ

Saarlouis. Seit kurzem weist eine Plakette am Eingang des Saarlouiser Rathauses darauf hin, wer den bemerkenswerten Steinschnitt an der Fassade geschaffen hat. Es war der bekannte Bildhauer Nikolaus Simon, der im Oktober dieses Jahres 101 Jahre alt geworden wäre. "Nikolaus Simon hat die Kunst im öffentlichem Raum in Saarlouis und der Region in beeindruckender Weise geprägt", sagt Kulturamtsleiter Walter Birk. Mit Matthias Simon, dem Sohn des 1970 verstorbenen Künstlers, brachten Oberbürgermeister Roland Henz, Beigeordneter Manfred Heyer, Walter Birk, Jürgen Baus, Leiter des Amtes für Stadtplanung und Diplom-Ingenieurin Rita Schwarz die Plakette mit dem Namen des Künstlers am Rathaus an.Henz freute sich, den Sohn des Künstlers in Saarlouis zu begrüßen. Der Bildhauer Nikolaus Simon habe den Steinschnitt-Zyklus von 1953 bis 1955 geschaffen, erklärte der Verwaltungschef. Auf einer Fläche von 50 Quadratmetern hat Simon in 14 Bildern besondere Ereignisse der Stadtgeschichte in Stein gehauen. Angefangen von Ludwig XIV., wie er Baumeister Vauban den Auftrag zur Errichtung der Stadt erteilt, über die französische Revolution, die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg bis zum Wiederaufbau. Diese Arbeit habe im Haus der Familie Simon eine besondere Bedeutung gehabt, betonte Matthias Simon. Die Mutter habe die Zeichnungen von der wechselhaften Geschichte der Stadt gefertigt, die der Vater später in den Stein gehauen habe. Er sei sehr stolz auf die Arbeit seines Vaters, betonte Simon und freute sich, dass die Stadt mit der Plakette auf dessen Werk hinweise. red

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