Osteoporose-Vortrag : Was tun gegen den Knochenschwund?

In der Rodener Heimatstube geht es am Mittwoch in einem Vortrag um die Osteoporose.

(red) Zu einem Vortrag lädt der Rodener Geschichtskreis für Mittwoch, 8. November, um 19 Uhr in die Heimatstube, Schulstraße 7a in Roden, ein. Martin Espen referiert an diesen Abend über die Osteoporose. Espen stammt aus Roden und betreibt seit Jahren eine Naturheilpraxis in Weilerbach/Pfalz. Hier beim Rodener Geschichtskreis ist er ein alter Bekannter und hat schon oft Referate über verschiedene Krankheiten und deren Prävention gehalten.

Im Volksmund wird die Osteoporose auch als Knochenschwund bezeichnet, das macht deutlich, was passiert: Knochensubstanz geht verloren. Genauer gesagt handelt es sich bei Osteoporose (wörtlich übersetzt: poröser Knochen) aber um eine chronische Skeletterkrankung, die durch einen krankhaft vermehrten Abbau von Knochengewebe gekennzeichnet ist. Da Osteoporose über viele Jahre hinweg ohne Symptome verlaufen kann, wird die Erkrankung leider oftmals erst spät erkannt.  

Dabei zählt Osteoporose zu den weltweit häufigsten Erkrankungen. Mehr als 40 Prozent der Frauen über 50 Jahre erleiden einen durch Osteoporose bedingten Knochenbruch, bei den Männern sind es 13 Prozent. Umso wichtiger ist es, sich der Gefahr bewusst zu sein und frühzeitig die nötigen Maßnahmen zur Vorbeugung zu ergreifen. Dazu gehören neben regelmäßiger Bewegung vor allem eine gute Versorgung Calcium und Vitamin D. Insbesondere Menschen, bei denen bestimmte Risikofaktoren vorliegen, sollten alle Möglichkeiten nutzen, um dem Knochenabbau aktiv entgegen zu wirken.  

Espen weist darauf hin, dass Studien zufolge mehr als 75 Prozent der Betroffenen nicht rechtzeitig und richtig behandelt werden. „Ich möchte Ihnen helfen, Ihre Gesundheit zu erhalten, die Achtsamkeit für Gesundheit zu stärken oder Gesundheit wieder zu erlangen“, sagt Espen.

Der Eintritt zu dem Vortrag ist wie immer frei. Im Anschluss besteht die
Möglichkeit, sich persönlich mit Martin Espen zu unterhalten.