Mit Traumnoten zum Titel

Die Saarlouiser Jazz- und Moderndancer wurden bei den deutschen Meisterschaften in den neuen Kategorien Solo, Duo und Small Group in Düsseldorf ihrer Favoritenrollen gerecht. Sie sicherten sich vier Titel.

Besser geht es nicht. Sieben Mal eine Eins - das ist die Traumwertung im Jazz- und Moderndance. Die Aktiven des Tanzsportclubs Blau-Gold Saarlouis schafften diese Bestnoten bei der deutschen Meisterschaft in Düsseldorf-Gerresheim gleich vier Mal: "autres choses" in der Hauptgruppe und "l'équipe" in der Jugend entschieden so jeweils die Small Group für sich - das ist eine kleine Gruppe mit bis zu sieben Tänzern. Die beiden anderen Traumwertungen verbuchte Frederic Ney für sich: Samstags im Solo der Männer und sonntags mit Partnerin Kristina Haar im Duo. Das gute Ergebnis komplettierten im Duo Benjamin Huch-Hallwachs und Julia Büch mit Platz vier. Zudem erreichten Patrick Griebel und Anna Ziegler mit ihrer risikoreichen Choreografie auf High Heels ebenfalls das Finale und wurden Siebte. Im Männer-Solo belegte Raphael Gruchott Rang vier, Benjamin Huch-Hallwachs wurde Sechster.

Ganz eng war es im Solo der Frauen. Hinter Seriensiegerin Louisa-Sophie Brebeck entbrannte ein Dreikampf zwischen den Saarlouiserinnen Kristina Haar und Anna Ziegler sowie Kristina Krieger aus Hamburg. Am Ende lag die Norddeutsche knapp vorne, Haar wurde Dritte und Ziegler Vierte. Brebeck holte sich ihren dritten Titel in Folge.

Auch die Jugend schlug sich prächtig: Lea Zimmer und Johanna Dibbern belegten im Duo hinter den haushohen Favoritinnen Nina Knan und Eva Simianer aus Augsburg Platz zwei, denen sie sogar eine Eins abnahmen. Lea Zimmer wurde bei ihrem ersten Start im Solo der weiblichen Jugend bei 24 Starterinnen Fünfte.

In Düsseldorf wurden nicht nur die deutschen Meister ermittelt, sondern auch die Fahrkarten zur Weltmeisterschaft vom 5. bis 12. Dezember im polnischen Mikolajki vergeben. Dort wird Saarlouis mit der Small Group "autres choses" sowie den Solistinnen Kristina Haar und Anna Ziegler vertreten sein. Hinzu kommt Frederic Ney, der im Solo der Männer und gemeinsam mit Kristina Haar im Duo antritt. Bei den großen Formationen und der Jugend verzichtet Trainer Andreas Lauck auf den Start, weil es sich mit den Aktivitäten schon ganz auf die WM im Oktober 2016 im eigenen Land konzentrieren will.