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Michel Serraz' Werke schaffen es nach Saarlouis

Michel Serraz' Werke schaffen es nach Saarlouis

Saarlouis. Wieder einmal ist es dem Wallerfanger Kunstförderer Claus Zöllner gelungen, einen herausragenden französischen Künstler für eine Ausstellung in Saarlouis zu gewinnen. Diesmal gibt sich der Pariser Bildhauer Michel Serraz die Ehre. Die Kreissparkasse Saarlouis zeigt eine Auswahl seiner schönsten Werke.Serraz ist ein Bildhauer von besonderem Rang

Saarlouis. Wieder einmal ist es dem Wallerfanger Kunstförderer Claus Zöllner gelungen, einen herausragenden französischen Künstler für eine Ausstellung in Saarlouis zu gewinnen. Diesmal gibt sich der Pariser Bildhauer Michel Serraz die Ehre. Die Kreissparkasse Saarlouis zeigt eine Auswahl seiner schönsten Werke.Serraz ist ein Bildhauer von besonderem Rang. Seine ästhetischen Skulpturen sind vielfach preisgekrönt und wurden bei zahlreichen Ausstellungen in Frankreich und im Ausland gezeigt. In seiner langen Karriere hat er auch als Kunstprofessor an einigen Akademien seiner Heimatstadt gelehrt. Noch heute arbeitet der 86-Jährige täglich in seinem Atelier.

Die Ausstellung in der Hauptgeschäftsstelle der Kreissparkasse am Kleinen Markt in Saarlouis wird am Mittwoch, 19. Oktober, 18 Uhr, im Beisein des Künstlers eröffnet. Schirmherr ist Georg Jungmann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Kultur und Europa. red

Die Ausstellung ist bis zum 18. November zu sehen. Montags bis mittwochs und freitags, acht bis 17 Uhr, donnerstags, acht bis 18 Uhr; auch im IV-Center Kleiner Markt 3.

Zur Person

Zwei Bronze-Skulpturen des französischen Künstlers Michel Serraz: "Enigme" und "Osmose". Fotos: SZ/Veranstalter

Michel Serraz, geboren am 2. August 1925, in Paris. 1946 Aufnahme des Studiums an der Ecole des Beaux Arts, Atelier Gimond, in Paris. Als Professor lehrte er an der Ecole Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris und an der UER Plastiques in Paris von 1969 bis 1972. Unter anderem gewann er 1965 den Prix de sculpture de la Nationale des Beaux-Arts, 1975 den Prix Despiau-Wlérick, 1978 die Médaille d'argent und 1979 die Médaille d'or sowie 1991 die Médaille d'Honneur au Salon des Artistes Français. Es folgten zahlreiche herausragende Ausstellungen in Frankreich und im Ausland. red