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Michael Rother spricht über den Vater von „Nick Knatterton“

Saarlouis. Im Rahmen der Ausstellung "Nick Knatterton und andere Abenteuer" lädt das Museum Haus Ludwig am Sonntag, 22. März, 11 Uhr, zum Gespräch mit Michael Rother über Manfred Schmidt , den "Vater" von Nick Knatterton ein. red

"Der Schmidt ist eine echte Doppelbegabung. Er kann nicht Zeichnen und nicht Schreiben." Als Urheber dieses gewagten Aperçus nannte Schmidt gerne seinen Kollegen Loriot , manchmal auch andere. Tatsächlich stammt der Ausspruch von ihm selbst.

Manfred Schmidt , 1913 in Bad Harzburg geboren, hatte viele Jahre als Zeichner und Karikaturist für Zeitungen und Zeitschriften wie die "Berliner Illustrirte" gearbeitet, als er 1935 erstmals den Meisterdetektiv in sein Repertoire aufnahm. Beeinflusst von amerikanischen Comics wie "Superman" und von den Erzählungen von Arthur Conan Doyle über den berühmtesten Detektiven "Sherlock Holmes " beschloss Schmidt dann 1950, "Knatterton" als Persiflage auf das amerikanische Vorbild in aufregende Krimiabenteuer zu schicken. Michael Rother , Mitglied der Wilhelm-Busch-Gesellschaft Hannover, hat den Künstler Manfred Schmidt vor vielen Jahren kennen gelernt. Als Weggefährte und Freund von Manfred Schmidt berichtet Rother über die bekannten und unbekannten Seiten des Künstlers und steht für eine Diskussion zur Verfügung. Der Eintritt zum Vortrag ist frei.

Weitere Info unter Telefon (0 68 31) 44 34 12 oder 12 85 40.