Leser ärgern sich über Gestaltung der Galerie Kleiner Markt

Galerie-Gestaltung : Leser ärgern sich über Gestaltung der Galerie Kleiner Markt

Im Wirtschaftsförderungsausschuss der Stadt Saarlouis hatte die SPD am Dienstag die Entwicklung in der Galerie Kleiner Markt beklagt (die SZ berichtete): Das neustrukturierte Gebäude werte die Stadt zwar von außen auf, belebe aber den Kleinen Markt nicht ausreichend. H&M habe sich zudem nicht an die Pläne gehalten, die Türen ins Innere der Galerie zu öffnen, beklagt die SPD. Deutlicher Kundenrückgang, Schließung alteingesessener Geschäfte und weiterer Leerstand seien die Folge.

Im Wirtschaftsförderungsausschuss der Stadt Saarlouis hatte die SPD am Dienstag die Entwicklung in der Galerie Kleiner Markt beklagt (die SZ berichtete): Das neustrukturierte Gebäude werte die Stadt zwar von außen auf, belebe aber den Kleinen Markt nicht ausreichend. H&M habe sich zudem nicht an die Pläne gehalten, die Türen ins Innere der Galerie zu öffnen, beklagt die SPD. Deutlicher Kundenrückgang, Schließung alteingesessener Geschäfte und weiterer Leerstand seien die Folge.

Auch viele unserer Leser haben ihre Meinung zu der Situation in der Galerie auf unserer Facebook-Seite deutlich geäußert: Als „leer, kalt und wenig einladend“, beschrieben mehrere Kommentatoren die Galerie jetzt, „ungemütlich, unpersönlich und ohne Flair“, „zwar sauber, aber wenig einladend“. Sogar „triste Bahnhofshallenstimmung“ beklagen manche, für andere ist es „nur noch ein überdachter Durchgang“.

Edelgard Dupont schreibt: „Die Galerie ist wirklich eine Katastrophe, kalt, ungemütlich, leer. Als ich nach langer Zeit wieder dort war, war ich entsetzt. Früher war es so schön und gemütlich. Ich gehe dort nicht mehr hin.“

„Leider zieht einen trotz H&M nichts mehr zum Bummeln in die Galerie. Früher war es jahreszeitlich geschmückt und einfach einladend mit verschiedenen Sitzgelegenheiten. Nun herrscht kühle ,Industrieatmosphäre’. Man sollte die Galerie einladender, einfach offener gestalten. Wieder mehr Angebote und Verkaufsstände nach innen und außen verlagern, so dass man einfach gerne bummelt“, meint Sonja Werny.

„H&M ist vielleicht für Saarlouis ein Gewinn, aber ein Verlust für die Galerie“, schreibt Patrick Wappner, „gefühlt ist dadurch eine riesige Leerfläche entstanden, welche quasi toter Raum ist.“ Kerstin Liane Pfannebecker meint: „Wegen H&M ist die Galerie ausgestorben! Dieser Laden hat das ganze Flair versaut mit seiner durchgehend geschlossenen Schaufenster- Seite, man fühlt sich wie in einer Geister-Galerie.“

„Ich vermisse die frühere Vielfalt der Galerie, die jetzt auf einer Seite fast nur noch aus kahler H&M-Fensterfläche besteht, ich vermisse helle Farben, eine einladende Lichtgestaltung, einfach eine freundliche Einkaufsatmosphäre - das alles ist verschwunden“, schreibt Julia Kah, „zum Bummeln braucht man da nicht mehr durchzugehen; es gibt ja fast nichts mehr und erschreckend ungemütlich ist es außerdem. Wie konnte man die ehemals so gemütliche Galerie nur so versauen?“

„Wäre, glaube ich, einladender, wenn H&M seine Türen zur Galerie offen hätte und dort auch ein paar Ständer stehen würden“, meint Melanie Muß. „Ansonsten wäre es doch eine Idee, aus der kleinen Galerie eine kleine Markthalle zu machen.“

Wenn Sie üer diese und andere Themen mitdiskutieren möchten, besuchen Sie den Facebook-Auftritt unserer Saarlouiser Redaktion.

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