Festungsforum: Leben hinter dicken Mauern

Festungsforum : Leben hinter dicken Mauern

Das Forum „Intra muros“ widmet sich dem Verpflegungs-Alltag in der Festung.

Wovon lebten die Menschen hinter dicken Festungsmauern, und wie wurden sie versorgt? Dieser Frage geht das dritte Forum „Intra muros“ am 28. Oktober nach. Das Festungs-Forum findet seit 2013 alle zwei Jahre in Saarlouis statt. Diesmal geht es um logistische Probleme der Verpflegung. Das stellen Referenten dar aus Luxemburg, Frankreich, Polen und Deutschland. Das Forum wird simultan zweisprachig übersetzt.

Nach der Begrüßung um 9 Uhr stellt Jörg Wöllper „Getreidemühlen in Festungen“ vor und Dr. Guy Thewes das „Versorgungssystem der Armee in der Frühen Neuzeit“. Ab 11.15 Uhr spricht Dr. Jean Marie Balliet über „Proviantierung einer Festung nach den Vorstellungen von Vauban und Cormontaigne, in Friedens- und Belagerungszeit“, Bruno Marion und Joël Beck referieren über „Les grains et le pain à Bitche XVIII-XIXe siècle“.

Nach der Mittagspause geht um 14.15 Uhr Benedikt Loew ein auf „Mühlen, Märkte, Magazine. Aspekte der Lebensmittelversorgung in der Festungsstadt Saarlouis“, Volker Mende spricht über „Das Proviantmagazin von Peitz. Archäologie und Bauforschung an der Westkurtine der Festung.“ Den Abschluss machen ab 16.15 Uhr Dr. Grzegorz Podruczny mit „Das Brot für Feldarmee und Garnison. Korn, Mehlspeicher und Bäckereien in schlesischen Festungen im Zeitraum 1740-1806“ und Änder Bruns mit „Die Proviantgebäude der Festung Luxemburg“.

Das dritte Forum „Intra muros“ findet statt am Samstag, 28. Oktober, von 9 bis 18 Uhr im Festsaal des Theater am Ring. Die Teilnahme ist kostenlos, erfordert jedoch eine verbindliche Anmeldung.

Informationen und Unterlagen beim Städtischen Museum Saarlouis unter Telefon (0 68 31) 69 89 8 22 oder per E-mail unter museum@saarlouis.de.