Kreistag Saarlouis konstituiert Vierer-Bündnis besteht Bewährungsprobe

Kostenpflichtiger Inhalt: Kreistag Saarlouis : Rot-Grün-Rot-Gelb setzt Beigeordneten-Wahl durch

„RzwoGzwo“ wird in der Kreisverwaltung in Anlehnung an Kult-Roboter „R2-D2“ aus den Starwars-Filmen gewitzelt. Ob sich in Ermangelung einer passenden Flagge dies als Abkürzung für das neue rot-grün-rot-gelbe Bündnis im Kreistag Saarlouis durchsetzt? Und wie hat es denn mit der ersten Bewährungsprobe geklappt?

Das Bündnis steht. Im neuen Kreistag Saarlouis, der sich am Dienstagnachmittag konstituiert hat, steht die neue Mehrheit. Das Bündnis aus SPD, Grünen, Linkspartei und FDP, das über 18 der 33 Sitze im Kreistag verfügt, bestand seine erste Bewährungsprobe.

Auch wenn es sich etwa bei der Wahl der Beigeordneten um geheime Wahlen handelte, ist diese Lesart gerechtfertigt. Nach der Verpflichtung der Kreistagsmitglieder war diese Wahl der ehrenamtlichen Stellvertreter des Landrats der erste Hinweis darauf, wie konsequent sich die neue Mehrheit durchsetzen würde.

Claudia Beck von den Grünen ist zur zweiten Kreisbeigeordneten gewählt worden. Foto: Beck

Von der Wahl des ersten bis zum dritten Beigeordneten bekamen die Kandidaten und die Kandidatin des Bündnisses mehr Stimmen als die der Konkurrenten von der CDU. Das galt auch beim letzten Wahlgang, obwohl CDU-Fraktionschef Stefan Rech den Anspruch der CDU, „als stärkste Fraktion einen der drei Beigeordneten zu stellen“, nachdrücklich formuliert hatte.

So wurden gewählt: Oswald Kriebs, SPD, mit 19 zu 14 Stimmen gegen Walter Klein, CDU, zum ersten sowie Claudia Beck, Grüne, zur zweiten und Dietmar Bonner, Linke, zum dritten Beigeordneten. Diesen beiden unterlag CDU-Mann Sven Weber jeweils mit 15 zu 18 Stimmen.

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