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Kreative Saarlouiser präsentieren Kunstforum-Kalender 2011

Kreative Saarlouiser präsentieren Kunstforum-Kalender 2011

Saarlouis. "Malerei ist Kunst und Kunst ist nicht die sinnlose Schaffung von Werken, sondern sie beabsichtigt, der Seele zu dienen", mit diesem Zitat des Malers Wassily Kandinsky eröffnete Marlies Rath am Samstagabend im Museum Haus Ludwig in Saarlouis die Ausstellung des Kunstforums Saarlouis. Die Ausstellung geht einher mit der Vorstellung des Kunstkalenders 2011

Saarlouis. "Malerei ist Kunst und Kunst ist nicht die sinnlose Schaffung von Werken, sondern sie beabsichtigt, der Seele zu dienen", mit diesem Zitat des Malers Wassily Kandinsky eröffnete Marlies Rath am Samstagabend im Museum Haus Ludwig in Saarlouis die Ausstellung des Kunstforums Saarlouis. Die Ausstellung geht einher mit der Vorstellung des Kunstkalenders 2011. In einer Auflage von 1000 Stück brachten zwölf Künstler des Kunstforums bereits zum 19. Mal einen Kalender heraus. Der Erlös aus dem Verkauf fließt in einen Fond für hilfsbedürftige Menschen und in karitative Einrichtungen. Dieses Mal widmete der Verein seinen Kalender Ralf Johannes Schirra, einem Kollege, der im Alter von 50 Jahren im August verstorben ist. "Naturales dialogisches Moment" lautet der Titel, den Schirra seiner Arbeit in Mischtechnik gab. Das Bild ziert den Titel des Kunstkalenders 2011 und findet sich im Monat Mai wieder. Schirra gehörte der Künstlergruppe seit 1992 an. "Er war sozial sehr engagiert und der Kunstkalender lag ihm besonders am Herzen", erklärte Marlies Rath. Als Künstler aus der Region das Kunstforum vor 20 Jahren gründeten, war es ihnen ein Anliegen, dass sie Kunst mit sozialem Engagement verbinden. Für 15 Euro ist der Kalender zu erwerben, erhältlich entweder im Museumsshop Haus Ludwig oder über das Kulturamt der Stadt Saarlouis. Der Reinerlös, wie Rath erklärte, beläuft sich jährlich auf etwa 7000 Euro, insgesamt haben die Künstler bereits 117 000 Euro spenden können. Neben Schirras Arbeit sind im Kunstkalender Bilder von Rita Burgwinkel, Ilka Franke, Mario Andruet, Ulrike Rupp-Altmeyer, Margarete Weiland-Asbach, Ingrid Brühl, Hanne Müller-Scherzinger, Maria Montnacher-Becker, Marlies Rath, Heidi Rammo und Gerhard Meyer zu sehen. Die Ausstellung im Museum Haus Ludwig, die den Besuchern nun noch bis Sonntag, 7. November, einen Einblick in das Schaffen der Künstler gewährt, ist wie folgt geöffnet: dienstags und freitags von zehn bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr. Das Museum, viel mehr die Atelier- und Gruppenräume, bietet den Mitgliedern des Kunstforums gute Bedingungen für ihr Schaffen. Hier arbeiten sie gemeinsam Ideen aus, diskutieren Konzepte, inspirieren sich gegenseitig. hth