Kosmetik, Bäckerei, Pflege und mehr

Kosmetik, Bäckerei, Pflege und mehr

Frühjahrstreffen des Arbeitskreises Schule/Wirtschaft im Landkreis Saarlouis hatte viele Themen.

Rund 30 Teilnehmer aus Schule und Betrieb haben sich am Technisch-Gewerblich-Sozialpflegerischen Berufsbildungszentrum Saarlouis (TGSBBZ) getroffen, um mehr über dessen Ausbildungsgänge und Schulabschlüsse zu erfahren. "Die Schule bietet die Bereiche Ernährung und Hauswirtschaft, die Akademie für Erzieherinnen und Erzieher, den technisch-gewerblichen Bereich sowie das Oberstufengymnasium mit den Schwerpunkten Gesundheit, Soziales und Wirtschaft an", erläuterte Nadine Keller. Damit können Jugendliche ihre Berufsschulpflicht erfüllen und viele Abschlüsse erreichen, vom Hauptschulabschluss über den mittleren Bildungsabschluss bis hin zum Fachabitur und allgemeinem Abitur.

Während des Rundgangs durch die Werk- und Unterrichtsräume, berichtete Schulleiterin Margret Schmitt unter anderem über Meisterschaftserfolge der Friseurlehrlinge. Im Klassenraum ging es weiter mit dem Thema Best-Practice-Beispiele für Kooperationen zwischen Schule und Betrieb.

Die Martin-Luther-King-Gemeinschaftsschule stellte zwei erfolgreich laufende Angebote vor: Aus dem Modellversuch Reformklassen ist die Idee entstanden, GemS-Schülern praktische Berufe zu veranschaulichen. Lehrkräfte des TGSBBZ werden an die Martin-Luther-King-Schule abgeordnet und unterrichten dort in den Bereichen Friseur/Kosmetik, Bäcker, Pflege- und Erzieherberufe.

Auch im Rahmen der Schülerfirma findet ein Austausch mit der beruflichen Schule statt. Das KBBZ Saarlouis unterstützt mit abgeordneten Kolleginnen.

Aus einer eigeninitiativen Idee ist hier ein Erfolgsmodell entstanden. "Schulen, die sich für ein solches Kooperationsmodell interessieren, können eine Anfrage beim Ministerium für Bildung und Kultur stellen", sagte Schulleiter Bernd Schmitz.

Mit der Dillinger Hütte arbeitet die Schule ebenfalls erfolgreich zusammen. In Schülerprojektwochen lernen jeweils sechs Schüler der Gemeinschaftsschulen in Saarlouis und Dillingen die Arbeitsweise im Betrieb kennen. Gemeinsam mit den Auszubildenden bauen sie Bänke, die im Anschluss auf dem Gelände der beiden Schulen aufgestellt werden.

Als drittes Beispiel für gute Kooperationen berichtete Alexandra Schwarz von ihren Erfahrungen mit dem Projekt "Regionales Bündnis für Ausbildung".

Ziel war es Betriebe bei ihren Ausbildungsbemühungen zu unterstützen. Es wurden Projekttage zur Berufsorientierung angeboten und von betrieblichen Mentoren mitgestaltet. Auch Auszubildende des Unternehmens wurden mit einbezogen und berichteten den Schülern von ihrer Ausbildung.

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