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Kleine Geschenke begrüßen die neuen Erdenbürger

Kleine Geschenke begrüßen die neuen Erdenbürger

Gutscheine, Bargeld oder Baby-Accessoires – in den meisten Kommunen im Kreis Saarlouis erhalten die Eltern von Neugeborenen ein kleines Präsent. Was genau es gibt, ist dabei von Ort zu Ort unterschiedlich.

Wenn ein Kind geboren wird, erhalten die Eltern oft ein Geschenk von Stadt oder Gemeinde. Während es in manchen Glückwunschkarten oder kleine Aufmerksamkeiten gibt, vergeben andere ein richtiges Willkommensgeld. Die Saarbrücker Zeitung hat nachgefragt, was die einzelnen Orte im Kreis für Neugeborene bereitstellen.

Spitzenreiter ist wie bereits seit einigen Jahren Saarwellingen. Wenn die neuen Eltern sich mit der Geburtsurkunde melden, gibt es ganze 150 Euro auf die Hand.

Willkommensgeld in Höhe von 100 Euro erhalten Kinder in Wallerfangen und Bous. Immerhin 50 Euro gibt es in Wadgassen. "Wir bekommen eine Meldung vom Standesamt, und die Eltern bekommen dann automatisch den Barscheck zugesandt", erklärt ein Sprecher.

In einer Keramikspardose erhalten Eltern in Dillingen 50 Euro als Willkommensgeschenk. Auch in Ensdorf können sich Eltern über 50 Euro freuen, allerdings erst ab dem dritten Kind und nur auf Antrag.

Nicht auf Geld, sondern auf kleine Geschenke setzen Lebach und Schwalbach. Das Logo der Stadt Lebach ziert einen Baby-Body, den die jungen Eltern automatisch erhalten. In Schwalbach gibt es ein Lätzchen mit Logo, außerdem einen Gutschein über 40 Euro von den ortansässigen Geschäften. In Saarlouis gibt es bei der Anmeldung der Neugeborenen auf dem Standesamt eine Mappe, die unter anderem ein Anschreiben von Oberbürgermeister Roland Henz und den Stadtwerke-Geschäftsführern Ralf Levacher und Wolfgang Müller enthält. "Außerdem liegt eine Postkarte bei, die die Eltern den Stadtwerken zusenden können", teil Sascha Schmidt von der Stadt Saarlouis mit, "und dann ein Überraschungs-Willkommenspaket bekommen."

Eine Glückwunschkarte vom Bürgermeister gibt es in Schmelz und Rehlingen-Siersburg, ebenso erhalten frisch gebackene Nalbacher Eltern ein Glückwunschschreiben. Kein Präsent für Neugeborene gibt es in Überherrn. "Und das wird so bleiben", sagt der Hauptamtsleiter Harald Holzhauser, "die Gemeinde ist eine Sanierungsgemeinde."

Über die Willkommensgeschenke hinaus gibt es in quasi allen Kommunen die Möglichkeit, einen Windelzuschuss zu beantragen. Die Höhe und die Voraussetzungen zur Vergabe variieren jedoch. Während es beispielsweise in Bous und Ensdorf bereits ab dem ersten Kind einen Zuschuss gibt, vergibt die Gemeinde Schmelz diesen erst ab dem zweiten Kind. Nur in Schwalbach gibt es keinen Windelzuschuss.