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Klauspeter Brill legte seinen Amtseid ab

Lebach. "Haben sie bitte ein wenig Nachsicht, wenn am Anfang noch nicht alles rund läuft"; er gebe sich Mühe, aber er sei halt "ein Neuling in dieser Branche" und brauche vielleicht etwas Unterstützung - mit diesem Wunsch an die Lebacher beendete gestern Abend der neue Bürgermeister Klauspeter Brill seine Ansprache bei der Amtseinführung. Der parteilose 43-Jährige, der in der Wirtschaft arbeitete und um Politik immer einen Bogen gemacht hatte, war im Januar als Außenseiter in den Wahlkampf gestartet und beendete ihn am 26. Mai mit triumphalen 73,75 Prozent gegen den CDU-Gegner Rainer Fries.In seiner knapp neunminütigen, kurzweiligen und viel beklatschten Antrittsrede vor 150 geladenen Gästen in der Stadthalle dankte Klauspeter Brill zunächst den Beigeordneten Edwin Fries und Dieter Heim, die nach dem Tod von Bürgermeister Arno Schmidt kurz vor Weihnachten 2012 die wichtigen Lebacher Projekte am Laufen gehalten und den Mitarbeitern der Verwaltung Sicherheit gegeben hätten. Weiterer Dank galt Wählern, Unterstützern, Freunden und Familie, wobei Brill den befreundeten Werbeprofi Professor Ivica Maksimovic und dessen Frau Petra hervorhob. Sie hatten ihm im Wahlkampf mit Ratschlägen und der Gestaltung von Plakaten und Broschüren zur Seite gestanden. Von SZ-Redakteur Peter Wagner

Lebach. "Haben sie bitte ein wenig Nachsicht, wenn am Anfang noch nicht alles rund läuft"; er gebe sich Mühe, aber er sei halt "ein Neuling in dieser Branche" und brauche vielleicht etwas Unterstützung - mit diesem Wunsch an die Lebacher beendete gestern Abend der neue Bürgermeister Klauspeter Brill seine Ansprache bei der Amtseinführung. Der parteilose 43-Jährige, der in der Wirtschaft arbeitete und um Politik immer einen Bogen gemacht hatte, war im Januar als Außenseiter in den Wahlkampf gestartet und beendete ihn am 26. Mai mit triumphalen 73,75 Prozent gegen den CDU-Gegner Rainer Fries.In seiner knapp neunminütigen, kurzweiligen und viel beklatschten Antrittsrede vor 150 geladenen Gästen in der Stadthalle dankte Klauspeter Brill zunächst den Beigeordneten Edwin Fries und Dieter Heim, die nach dem Tod von Bürgermeister Arno Schmidt kurz vor Weihnachten 2012 die wichtigen Lebacher Projekte am Laufen gehalten und den Mitarbeitern der Verwaltung Sicherheit gegeben hätten. Weiterer Dank galt Wählern, Unterstützern, Freunden und Familie, wobei Brill den befreundeten Werbeprofi Professor Ivica Maksimovic und dessen Frau Petra hervorhob. Sie hatten ihm im Wahlkampf mit Ratschlägen und der Gestaltung von Plakaten und Broschüren zur Seite gestanden.


Der neue Bürgermeister kündigte an, sich am heutigen Donnerstag im Rathaus offiziell vorzustellen und in den nächsten Tagen seine Ideen in persönlichen Mitarbeitergesprächen zu erläutern. Mit den Fraktionen des Stadtrates und den Ortsräten suche er ebenso ein gutes Einvernehmen wie mit den Nachbarkommunen. Eppelborn, Tholey, Heusweiler, Saarwellingen, Nalbach und Schmelz sowie die französische Partnerstadt Bitsch waren denn auch bei der Amtseinführung mit ihren Verwaltungschefs oder Beigeordneten vertreten.

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