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| 21:15 Uhr

Asphaltarbeiten in Saarlouis
Klappernde Steine haben ausgedient

Saarlouis. Die Stadt Saarlouis ersetzt in mehreren Straßen Verbundsteine durch eine Asphaltdecke.

Nach rund einem Vierteljahrhundert im Gebrauch haben die Verbundsteine in der Bibelstraße und der Weißkreuzstraße in Saarlouis, Parallelstraßen der Französischen Straße, nun tatsächlich ausgedient. Sie werden entfernt und durch einen Asphaltbelag ersetzt. Die Erneuerung der Fahrbahn und des Belags der je zwei Hinterhöfe dieser beiden Straßen samt Schotterbett kostet voraussichtlich 178 000 Euro. 78 000 Euro davon werden auf die Anlieger umgelegt, sagte der städtische Tiefbau-Chef Dieter Mathis am Dienstagabend bei einer Information für die Eigentümer der angrenzenden Immobilien. Das würden „keine sehr, sehr hohen Beträge“. Berechnet werden etwa vier Euro pro Quadratmeter Grundstück, multipliziert mit einem Faktor für die Geschosszahl des Gebäudes.

Die Gehwege bleiben, wie sie sind. Die Stadtverwaltung rechnet mit zwei Schritten zu je zwei Wochen in der Bibelstraße und zwei Schritten zu je einer Woche in der Weißkreuzstraße im Frühjahr. Die insgesamt 2700 Quadratmeter große Fläche wird von der Firma Dittgen aus Schmelz geteert.

Grund für die Erneuerung ist laut Stadtverwaltung, dass viele Verbundsteine locker sitzen und einerseits beim Befahren klappern, andererseits in der Unterhaltung teuer geworden seien.

Bei der Eigentümer-Information kritisierten Carsten Quirin und Raphael Schäfer (beide CDU-Fraktion), dass die Einladung dazu zu spät ergangen sei und längst nicht alle Geschäftsleute erreicht habe. Was sich damit aufklärte, dass zunächst nur die Eigentümer der Immobilien eingeladen worden waren, wie Baudezernent Günter Melchior sagte. Sie müssten ja auch die Umlage zahlen. Die Anwohner selbst würden kurz vor der Maßnahme durch Flugblätter genau informiert. Auf Anregung von Stefan Hodab und des Verbandes für Handel und Gewerbe werde darin auch genau aufgeführt, wie Lkw, Taxen und Rollstühle während der Bauarbeiten ihre Ziele erreichen können. Und künftig, sicherte Melchior zu, werde man bei ähnlichen Vorhaben neben den Eigentümern auch die Anwohner zur ersten Info einladen.

Geschäftsleute regten bei dem Treffen außerdem an, eine Lösung für die vielen Mülltonnen in den vier Hinterhöfen zu finden, mit Rücksicht auf Hygiene und Stadtbild.

(we)