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Kitastandorte werden zusammengelegt

Kitastandorte werden zusammengelegt

Maßnahme soll effektivere Sanierung der Gebäude und mehr Gruppen ermöglichen.

Die beiden nebeneinander liegenden Kitastandorte der Awo und der Stadt Saarlouis im Entenweg (Vogelsang) sollen zusammengelegt werden. Die Awo-Einrichtung wird dazu zur Stadt als Trägerin wechseln. Die Maßnahme soll einerseits eine effektivere Sanierung der Gebäude ermöglichen, andererseits sollen so aus den derzeit sechs Gruppen acht werden: sechs statt vier Kitagruppen, unverändert zwei Krippengruppen. Eine dritte neue Kitagruppe in Saarlouis soll im Neubau der Kita Roden entstehen. Finanziert werden sollen die neuen Gruppen aus dem Sonderprogramm Ü3 des Landes. Der Stadtrat gab dazu jetzt grünes Licht.

Die drei neuen Gruppen entsprechen 75 Plätzen. Die Stadt Saarlouis will damit Lücken teilweise schließen. Die sieht die "dringende Notwendigkeit", weitere Plätze zu schaffen. Gut 1000 bestehende Plätzen reichen danach nicht aus. 941 waren für 2018 prognostiziert worden. Die Prognose wurde um 40 auf 981 erhöht. Der tatsächliche Bedarf liegt laut Stadt aber höher.

Gebaut werden soll jetzt sehr schell; eine genaue Finanzierung war nicht Teil des Ratsbeschlusses. Es soll in drei Bauabschnitten umgesetzt werden. Zuerst ein Verbindungsbau, dann ein Erweiterungsbau mit Mensa und Küche plus weiteren Veränderungen. Es würde eine abschließende Teilsanierung folgen.

Die ersten beiden Abschnitte, schätzt die Saarlouiser Stadtverwaltung, würden rund 900 000 Euro kosten.