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Kitas und Krippen
Kita-Plätze:Jetzt zählt auch Wohnortnähe

Die Nachfrage nach Kita-Plätzen erfordert Entscheidungen, wie die zum Bau einer neuen Kita in Roden (Foto) oder für Regeln zur Vergabe.
Die Nachfrage nach Kita-Plätzen erfordert Entscheidungen, wie die zum Bau einer neuen Kita in Roden (Foto) oder für Regeln zur Vergabe. FOTO: Johannes Werres
Saarlouis. Was, wenn mehrere Kinder auf denselben Kita-Platz wollen? Saarlouis hat das für seine Einrichtungen jetzt etwas genauer gefasst.

() In Saarlouis werden Plätze in städtischen Krippen und Kitas künftig etwas anders vergeben als bisher. Das beschloss der Stadtrat. Er folgte damit der Stadtverwaltung, die es als nicht mehr zeitgemäß ansah, wenn Eltern irgendwann im Jahr darüber informiert werden, dass ein Platz nach sechs Monaten frei werde. Das klappe oft nicht mit der Rückmeldung beim Arbeitgeber, hieß es. Jetzt soll immer im März darüber informiert werden, wann ein Platz innerhalb des neuen Kindergartenjahres frei wird. Krippenplätze sollen zehn Monate vor Freiwerden vergeben und entschieden werden.


Neu ist auch, dass bei der Vergabe der Plätze Kinder ausdrücklich den Vorrang haben, die bereits die Krippe in derselben Einrichtung besucht haben. Das Kriterium wird nun ergänzt durch die Wohnortnähe einer Einrichtung. Das gilt in allen Einrichtungen außer der Steinrausch-Krippe, weil die nur Krippe ist. Für Kinder, die zur eigeständigen Kita Steinrausch wechseln sollen, gilt die Wohnort-Lösung nicht.

(we)